Die russische Regierung hat eingelenkt: Der staatliche Ölkonzern darf das Unternehmen TNK-BP aufkaufen. Damit steigt Rosneft zum weltweit größten Ölkonzern auf.
Igor Setschin war schon Büroleiter von Russlands Präsident Putin. Jetzt hat es das Intrigen-Talent an die Spitze des weltgrößten Ölkonzerns geschafft. Von Elke Windisch
Rosneft kauft alle Anteile am russisch-britischen Joint-Venture TNK-BP und wird damit zum größten Ölkonzern der Welt. Präsident Putin jubelt über das "gute Geschäft".
Das größte Geschäft in der Ölbranche seit Jahren scheint bereits beschlossen zu sein: BP will angeblich dem russischen Ölförderer Rosneft die Anteile an TNK-BP verkaufen.
Der russische Ölförderer Rosneft plant, das russisch-britische Gemeinschaftsprojekt TNK-BP komplett zu übernehmen. Der Konzern hat BP mehr als 20 Milliarden Euro geboten.
Moskau und Peking zeigen sich wie im Fall Syrien politisch oft einig. Doch Russlands Präsident fürchtet sich gleichzeitig vor dem Einfluss Chinas. Von B. Voigt, Peking
Strategische Partnerschaft zweier Giganten: Der Ölförderer Rosneft und der US-Konzern ExxonMobil wollen zusammen in der Arktis bohren. Ein Milliarden-Deal
Zum Wachstum verdammt und von den leicht zugänglichen Quellen vertrieben: Die Ölindustrie muss sich umstellen und dahin gehen, wo es teuer und gefährlich ist.
Russlands Wirtschaft stagniert und kann nur durch ausländisches Kapital und Know-how modernisiert werden. Darum soll sich der Staat aus der Wirtschaft zurückziehen.
Ein Jahr nach der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko kämpfen die Anwohner noch immer um Entschädigung. Für BP sind die Klagen ein Milliardenrisiko. Von Thorsten Schröder
Eine mehr als 3600 Kilometer lange Pipeline fördert seit Samstag Öl von Russland nach China. Für die Lieferungen gewährt China einen Kredit von 25 Milliarden Dollar.
Nun steht es fest: Der Putin-Kritiker Michail Chodorkowskij bleibt in Haft. Das Urteil wird Folgen haben – vor allem für Präsident Medwedjew. Von Elke Windisch, Moskau
Am Prozess gegen den Ex-Oligarchen Chodorkowskij wird sich zeigen: Hat der russische Präsident die Justiz in seinem Land verändern können? Von Johannes Voswinkel, Moskau