Egon Bahr ist seit 57 Jahren SPD-Mitglied, er war Vordenker und Vertrauter Willy Brandts. Mit 91 Jahren blickt er zurück auf eine Zeit, die er maßgeblich mitgeprägt hat.
Abgang im Streit: Die SPD hat die Sozialistische Internationale verlassen, um eine neue Vereinigung zu gründen. Ein Fehler, sagt der Forscher S. Klecha im Interview.
Beim SPD-Kompetenzteam geht es kaum um die Personen, sondern um Aufmerksamkeit, sagt Wahlkampf-Experte Stauss im Interview. Er kritisiert handwerkliche Kampagnen-Fehler.
Die Steuerpläne der Grünen drücken doch die Umfragewerte: Im Wahltrend fährt die Partei ihr schlechtestes Ergebnis in diesem Jahr ein. Union und SPD gewinnen Stimmen.
Der ungarische Regierungschef hatte die Politik von Merkel mit Hitlers Anordnung zur Besetzung Ungarns verglichen. Politiker aller Fraktionen fordern Konsequenzen.
Das gescheiterte Projekt Euro-Hawk wird zum Problem für Thomas de Maizière. Sein Ministerium soll Informationen vertuscht haben. Die Opposition fordert Konsequenzen.
Weg mit dem Betreuungsgeld, her mit dem gesetzlichen Mindestlohn. Der SPD-Kanzlerkandidat sagt, was er nach einem Wahlsieg tun will. Die CSU bezeichnet ihn als Wendehals.
Horst Seehofer hat seiner Partei geraten, die AfD ernst zu nehmen. Eine Zusammenarbeit schließt er aber aus. Gleichzeitig rügt er die FDP und die Opposition.
Medienberichten zufolge soll der Thüringer Minister Experte für Ostdeutschland und Energiepolitik werden – als Gegenspieler von Umweltminister Altmaier.
Ermittler haben das Haus von Georg Schmid durchsucht und Unterlagen mitgenommen. Ihm wird vorgeworfen, seine Frau als Scheinselbstständige beschäftigt zu haben.
Der Bundestag bekennt sich grundsätzlich zur neuen Endlagersuche. Doch der Umweltminister könnte mit dem Projekt scheitern, wenn die Atomindustrie sich weiter sperrt.
Eigentlich hatten sich die Länder mit dem Umweltminister auf einen Kompromiss zur Endlagersuche geeinigt, nun schert Schleswig-Holstein aus. Es gebe viele offene Fragen.
Die Behörden haben bei der NSU-Aufarbeitung dem Ausschuss zufolge so ziemlich alles falsch gemacht. Der Vorsitzende Edathy sagt: "Das war eines Rechtsstaates unwürdig."