Der Machtkampf bei Suhrkamp hat sich erneut zugespitzt. Nach dem Triumph des Minderheitengesellschafters Hans Barlach vor Gericht ist die Existenz des Verlags gefährdet.
Der Suhrkamp Verlag muss Hans Barlach knapp 2,2 Millionen Euro zahlen. Der Minderheitsgesellschafter siegte einmal mehr vor Gericht gegen Verlegerin Ulla Berkéwicz.
Der Streit um die Macht im Suhrkamp-Verlag geht weiter: Das Landgericht Frankfurt gibt den Kontrahenten bis Mitte September Zeit für eine außergerichtliche Einigung.
Ist Suhrkamp noch zu retten? Erstmals äußert sich die Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz zum zerstörerischen Konflikt mit ihrem Minderheitsgesellschafter Hans Barlach.
Die Faszination für literarische Briefwechsel scheint noch immer ungebrochen. Auch jahrelanges E-Mailen gibt keinen Anlass zum Kulturpessimismus. Von Ulrich Rüdenauer
Nachdem die Suhrkamp-Chefin abgesetzt wurde, äußert sich Schriftsteller Enzensberger: Keine Minute wolle er bleiben, sollte Minderheitseigner Barlach den Verlag leiten.
Im Streit mit Geschäftsführerin Unseld-Berkéwicz hat Verlagsmitbesitzer Barlach einen Teilsieg erzielt. Doch noch ist der Rauswurf seiner Gegnerin nicht rechtskräftig.
Eine Villa und zwei unerbittlich streitende Gesellschafter: Die Siegfried und Ulla Unseld Familienstiftung und die Medienholding AG treffen sich zum Prozess.
Seit Jahren streiten sich die Suhrkamp-Gesellschafter. Nun stehen sie erneut vor Gericht und verlangen die Aufteilung des Vermögens. Das wäre das Ende des Verlags.
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