Überraschende Wende im Suhrkamp-Streit: Die Geschäftsführung hat ein Schutzschirmverfahren beantragt. Dieses könnte den Verlag vor der Zahlungsunfähigkeit retten.
In der Suhrkamp-Debatte macht Hans Barlach nun einen neuen Vorschlag. Adam Soboczynski drängt sich dazu nur eine Frage auf: In wessen Auftrag handelt Barlach eigentlich?
Der Machtkampf bei Suhrkamp hat sich erneut zugespitzt. Nach dem Triumph des Minderheitengesellschafters Hans Barlach vor Gericht ist die Existenz des Verlags gefährdet.
Der Suhrkamp Verlag muss Hans Barlach knapp 2,2 Millionen Euro zahlen. Der Minderheitsgesellschafter siegte einmal mehr vor Gericht gegen Verlegerin Ulla Berkéwicz.
Der Minimalismus ist kein Trend. Er ist viel mehr. Die Bauhaus-Bewegung zelebrierte ihn, die Modefotografie der 1990er und selbst die Edition Suhrkamp.
Der Streit um die Macht im Suhrkamp-Verlag geht weiter: Das Landgericht Frankfurt gibt den Kontrahenten bis Mitte September Zeit für eine außergerichtliche Einigung.
Das Berliner Landgericht hat die Begründung für seine Urteile im Fall Suhrkamp vorgelegt. Für Ulla Unseld-Berkéwicz dürfte es schwer werden, diese anzufechten.
Wird dem Suhrkamp Verlag und seiner Verlegerin Unrecht getan? Aber ja!, sagt der Schriftsteller Peter Handke und skizziert hinter dem Rechtsstreit eine Hexenjagd.
Suhrkamp-Autor Peter Handke hat sich in den Machtkampf im Verlag eingemischt. Der Mitgesellschafter Barlach sei ein Unhold, der schon immer böse Absichten gehegt habe.
Ulla Unseld-Berkéwicz und Hans Barlach prozessieren schon lange um die Macht bei Suhrkamp. Durch das Urteil des Berliner Landgerichts droht dem Verlag der Untergang.
Der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger ist ein Suhrkamp-Autor der ersten Stunde. Im Interview spricht er über die heikle Situation und den ewigen Streit im Verlag.