Die Gegner der Telekom-Drosselpläne demonstrieren in Köln: Sie nutzen die Hauptversammlung des Konzerns als Bühne, um gegen ein Zwei-Klassen-Internet zu protestieren.
Am 16. Mai ist in Köln die Aktionärsversammlung der Telekom. Kritiker wollen dort gegen die Pläne des Unternehmens demonstrieren, die Internet-Flatrates zu drosseln.
Netzpolitik sei vor allem Politik, sagt Sascha Lobo. Er fordert, im Zweifel gar mit Angela Merkel zu koalieren, um für ein freies, offenes und sicheres Netz zu kämpfen.
Erst sollten nur Telekom-Neukunden von der angekündigten Datendrosselung betroffen sein. Nun heißt es: Wer seinen Tarif ändert, unterliegt der Begrenzung ebenfalls.
Die Drosselung der Telekom-Flatrate wird 2016, wenn sie wirksam wird, nahezu alle Kunden betreffen. Was zeigt, dass es bei der kurzsichtigen Strategie nur um Geld geht.
Die EU will bei der Einführung einer Datenvolumengrenze der Telekom nicht einschreiten. Aber die Kunden sollten sich wehren, empfiehlt Wettbewerbskommissarin Kroes.
Wird die Telekom zu mächtig, wenn sie das Tempo im Netz bestimmt? Der Ökonom Justus Haucaup sagt: Die Wettbewerbshüter sollten den Konzern genau beobachten.
Wirtschaftsminister Rösler hat die Telekom-Pläne gerügt, Internetflatrates ab einem bestimmten Datenvolumen zu begrenzen. Die Netzneutralität dürfe nicht verletzt werden.
Wer bei der Telekom sein Internet bucht, bekommt nur noch ein beschränktes Datenvolumen. Doch wie viel sind 75 Gigabyte eigentlich, wie lange kann man damit surfen?
Die Telekom will den Datenstrom ihrer Kunden drosseln. Sie beendet damit das Prinzip der Netzneutralität und das anonyme Surfen, analysiert Malte Spitz von den Grünen.
Noch vor dem Start von De-Mail bei der Post steigt das Unternehmen aus der Entwicklung des elektronischen Datenbriefs aus. Datenschützer verweigern das nötige Zertifikat.
Der Weg für den Zusammenschluss ist frei: Die Deutsche Telekom hat ein Angebot vorgelegt, das einflussreiche Aktionäre des US-Mobilfunkanbieters MetroPCS umgestimmt hat.