Julian Assange im Gespräch mit Alexandre Lacroix über die Zukunft des Netzes, sein Leben in der Londoner Botschaft von Ecuador und sein neues Großprojekt.
Der WikiLeaks-Gründer spricht im ZEIT-Interview über sein Leben in der Botschaft von Ecuador. Er plane als Nächstes, Informationen im Netz fälschungssicher zu machen.
WikiLeaks hat US-Regierungsdokumente digital erschlossen – ein ausgezeichneter Service für Historiker. Doch wieder missbraucht Julian Assange ein Projekt zur Propaganda.
Fleißarbeit von Julian Assange und seinen Getreuen: WikiLeaks will 1,7 Millionen Depeschen veröffentlichen. Allerdings stammen sie aus den Siebzigern und aus US-Archiven.
WikiLeaks, VatiLeaks, Vroniplag und Offshore-Leaks – die Enthüllungen der Whistleblower bringen die Menschheit langsam aber sicher voran, kommentiert Alexander Schwabe.
Der Einmarsch in den Irak jährt sich zum zehnten Mal, doch die USA würden das Thema am liebsten vergessen. Daran ändern auch Folter-Enthüllungen nichts. Von E. Schweitzer
Die USA haben britischen Medien zufolge im Irak Polizei-Einheiten aufgebaut, die Foltergefängnisse betrieben haben sollen. Zeugen berichten von schwersten Verbrechen.
US-Soldat Manning sagt vor Gericht, warum er WikiLeaks informiert hat: Der "Blutrausch" im Irakkrieg habe ihn schockiert. Den Kampf gegen den Terror nennt er unmoralisch.
US-Soldat Bradley Manning hat gestanden, geheime Dokumente an WikiLeaks weitergegeben zu haben. Sein Ziel sei eine Debatte über die US-Außenpolitik gewesen.
Die Milliardärin Jemima Khan hat ihren Frust über den WikiLeaks-Aktivisten öffentlich gemacht. Assange laufe Gefahr, wie der Scientology-Gründer zu werden.
Diosdado Cabello ist Parlamentspräsident Venezuelas, Vertrauter des schwerkranken Chávez – und gefürchteter Strippenzieher in Politik, Staat und Wirtschaft. Von S. Weiss
Der Hacker Jacob Appelbaum hat beim Kongress des Chaos Computer Clubs ein sehr persönliches Plädoyer gegen ausufernde staatliche Überwachungsfantasien gehalten.
Noch immer sitzt Julian Assange in der Londoner Botschaft Ecuadors fest. Jetzt kündigte er die Veröffentlichung von Dokumenten an, die "alle Länder der Welt betreffen".
WikiLeaks ist durch die Spendenblockade von Visa und Mastercard in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die Freedom of the Press Foundation sammelt nun Spenden.