Bis zuletzt hatte es Streit um ein neues Wahlgesetz gegeben, jetzt scheint der Weg für ein neues Abgeordnetenhaus frei. Die Ägypter sollen in vier Runden entscheiden.
In mehreren Städten Ägyptens hat die Opposition gegen Präsident Mursi demonstriert. Tausende skandierten regierungskritische Parolen, in Kairo gab es Krawalle.
Ägyptens Opposition verlangt vom Präsidenten, nach dem Gewalt-Video abzudanken und sich vor Gericht zu verteidigen. Der Innenminister zeigte sich zum Rücktritt bereit.
Vor zwei Jahren begannen die Proteste gegen Ägyptens Potentaten Mubarak. Heute demonstrieren Tausende gegen seinen Nachfolger – und wieder gibt es Tote und Verletzte.
Hunderte Menschen sind bei Protesten in Kairo und anderen Orten verletzt worden. In der Stadt Ismailia ging ein Büro der Muslimbruderschaft in Flammen auf.
Hitzige Debatten in Moscheen, Tränengas in Alexandria – vor der finalen Abstimmung über die Verfassung hatte die Polizei Mühe, die Kontrahenten zu trennen.
Der Muslimbruderschaft zufolge hat im ersten Wahlgang die Mehrheit der Ägypter für die neue Verfassung gestimmt. Die Opposition berichtet von zahlreichen Manipulationen.
Bei der Abstimmung über die neue Verfassung hat es Ausschreitungen gegeben: Hunderte Islamisten attackierten die Zentrale der oppositionellen Wafd-Partei mit Brandsätzen.
Auf dem Tahrir-Platz in Kairo sind die Gegner der Verfassung unverdrossen: Ihre Stimmung schwankt zwischen Resignation und Trotz. Mit einem Sieg rechnen sie nicht.
Ägypten entscheidet über seine politische Zukunft: In Kairo, Alexandria und acht Provinzen hat die erste Runde des Verfassungsvotums begonnen. Bislang blieb es friedlich.
Die Opposition kämpft bis zur letzten Minute, um Mursis Verfassung zu verhindern. Sie rufen zu einem Boykott, zumindest aber zu einem Nein beim Referendum auf.
Ägyptens Opposition erlebt ein bitteres Déjà-vu: Präsident Mursi und sein Gefolge streben nach der Allmacht im Land. Zehntausende rufen dagegen erneut nach Demokratie.
Am 15. Dezember sollen die Ägypter über die neue Verfassung abstimmen. Doch nun haben die Richter des Landes die Aufsicht über das Referendum offiziell abgelehnt.
Ägypten im Eiltempo: Am 15. Dezember sollen die Bürger per Volksabstimmung über einen Verfassungsentwurf entscheiden. Er würde die Macht des Präsidenten weiter sichern.