Deutschland liefert Algerien Militärtechnik, bald beginnt die Bundeswehr mit der Ausbildung algerischer Soldaten – der schwierigen Menschenrechtslage im Land zum Trotz.
Oppositionelle halten mindestens 20 Beobachter der Vereinten Nationen auf den Golanhöhen als Geiseln. Der UN-Sicherheitsrat fordert die sofortige Freilassung.
Die Armee des Tschad hat offenbar den Terroristen Mokhtar Belmokhtar in Mali getötet. Seine Gruppe war für die Geiselnahme auf einem Gasfeld in Algerien verantwortlich.
Von Niger aus wollen die USA Malis Truppen unterstützen, sie senden Drohnen und Soldaten in das afrikanische Land. Die malischen Islamisten starten neue Attacken auf Gao.
Die Witwe des ermordeten tunesischen Oppositionspolitikers Chokri Belaid vermutet staatliche Kräfte hinter dem Anschlag. Gero von Randow hat sie in Tunis besucht.
Innerhalb des malischen Militärs ist es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung gekommen: Armeeeinheiten beschossen in der Hauptstadt Bamako ein Lager von Elitesoldaten.
05.02.2013,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Marina Hilzinger
Seit Marokko die Westsahara besetzt, leben viele Einheimische in Flüchtlingslagern. Die EU toleriere diese Menschenrechtsverletzung, kritisiert Leserin Marina Hilzinger.
In der Hauptstadt Bamako bejubeln die Menschen die französischen Truppen. Doch die Intervention löst auch Tragödien aus. ZEIT-Reporter Wolfgang Bauer berichtet aus Mali.
Die Zerstörung der Bibliothek in Timbuktu "trifft das Herz und die Seele Malis", sagt der Intellektuelle Mohomodou Houssouba. Viele Schriften sind für immer verloren.
Vorerst unbewaffnete Drohnen sollen Al-Kaida-Gruppen in Nordafrika überwachen. Ein erstes Abkommen mit Niger über die Stationierung von US-Soldaten mit gibt es bereits.
Die Schattenseite der arabischen Volksaufstände: In Nordafrika breiten sich Dschihadisten, Schmuggler und Kriminelle aus. Was tun gegen die neue Gefahr? Von M. Gehlen
Die neue Regierung in Tokio will die militärische Beschränkung des Landes aufgeben. Vorwand für jüngste Aufrüstungspläne ist die Geiselnahme in Algerien. Von Felix Lill
Die algerische Regierung nennt neue Zahlen zu der Geiselnahme auf einer Gasförderanlage. Viele Menschen starben, noch immer gelten fünf Ausländer als vermisst.
Auf der gestürmten Gasförderanlage haben Algeriens Einsatzkräfte fünf Islamisten gefangengenommen, drei sind noch auf der Flucht. Auch 25 weitere Leichen wurden gefunden.