DB International zieht sich aus Ländern "mit Korruptionsrisiken" zurück, darunter Griechenland. Die Bahn-Tochter war selbst in Schmiergeldaffären verwickelt.
Viele deutsche Rüstungsexporte bestehen aus Komponenten, die im Ausland in Waffensysteme eingebaut werden. Ihre Ausfuhr wird kaum kontrolliert. Von Hauke Friederichs
Wohin Deutschland Soldaten entsendet, entscheidet das Parlament. Doch auch über unsere Rüstungsexporte sollte nur der Bundestag entscheiden, kommentiert Heinrich Wefing.
Deutsche Marinewerften verkaufen zunehmend Kriegsschiffe ins Ausland. Zu den Kunden gehören auch autoritäre Regime wie Algerien und Saudi-Arabien. Von Hauke Friedrichs
Die Minenarbeiter von Gafsa fühlen sich als Vorreiter der Revolution gegen Diktator Ben Ali. Doch gebessert hat sich für sie seitdem nichts. Von Martin Gehlen, Gafsa
Deutsche Ausbilder sollen dem Militär in Mali helfen, doch den Krieg wird der Einsatz nicht beenden. Was also tun wir, wenn die UN um weitere Beteiligung bitten?
Deutschland liefert Algerien Militärtechnik, bald beginnt die Bundeswehr mit der Ausbildung algerischer Soldaten – der schwierigen Menschenrechtslage im Land zum Trotz.
Oppositionelle halten mindestens 20 Beobachter der Vereinten Nationen auf den Golanhöhen als Geiseln. Der UN-Sicherheitsrat fordert die sofortige Freilassung.
Die Armee des Tschad hat offenbar den Terroristen Mokhtar Belmokhtar in Mali getötet. Seine Gruppe war für die Geiselnahme auf einem Gasfeld in Algerien verantwortlich.
Von Niger aus wollen die USA Malis Truppen unterstützen, sie senden Drohnen und Soldaten in das afrikanische Land. Die malischen Islamisten starten neue Attacken auf Gao.
Die Witwe des ermordeten tunesischen Oppositionspolitikers Chokri Belaid vermutet staatliche Kräfte hinter dem Anschlag. Gero von Randow hat sie in Tunis besucht.
Innerhalb des malischen Militärs ist es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung gekommen: Armeeeinheiten beschossen in der Hauptstadt Bamako ein Lager von Elitesoldaten.
05.02.2013,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Marina Hilzinger
Seit Marokko die Westsahara besetzt, leben viele Einheimische in Flüchtlingslagern. Die EU toleriere diese Menschenrechtsverletzung, kritisiert Leserin Marina Hilzinger.
In der Hauptstadt Bamako bejubeln die Menschen die französischen Truppen. Doch die Intervention löst auch Tragödien aus. ZEIT-Reporter Wolfgang Bauer berichtet aus Mali.