12.02.1993,
DIE ZEIT
Er hat wieder zugeschlagen, John Dew, der selbsternannte „Weltmeister der Aktualisierung“, der uns zeigt, was die Komponisten „eigentlich“ im Sinn hatten, als sie sich, dummerweise vor einigen zig Jahren, eines Opernauftrags entledigten, oder wie sie es heute wohl täten – genauen wie er sich vorstellt, daß sie hätten denken müssen, und wie er von uns wünscht, daß wir (weiter-)dächten.