In den letzten sechs Monaten hat die Deutsche Bahn eine Milliarde Menschen transportiert und einen Rekordumsatz gemacht. Die Politik fordert jetzt Investitionen.
Die Lokführergewerkschaft GDL bestreikt für 47 Stunden die Konkurrenten der Bahn. Bis Samstag sollen bei den regionalen Anbietern die Züge stehen – vor allem im Norden.
Die GDL hat neue Streiks angekündigt: In der Nacht zum Donnerstag wollen die Lokführer der Privatbahnen ihre Arbeit niederlegen. Der Streik soll bis Samstagnacht dauern.
Seit 2.30 Uhr sind Lokführer für 24 Stunden im Ausstand. "Die Sturheit der Arbeitgeber" sei schuld, sagt der GDL-Chef. Die Deutsche Bahn ist diesmal nicht betroffen.
Zum Wochenanfang bestreiken die Lokführer bundesweit die Privatbahnen. Ziel der GDL sind einheitliche Löhne. Die Deutsche Bahn bleibt dieses Mal verschont.
Die Deutsche Bahn ist bereit, Zugeständnisse an die Lokführergewerkschaft zu machen. Die Bahn-Konkurrenten verweigern sich weiter – dort drohen neue Streiks.
Mit schneller getakteten Streiks will die Lokführer-Gewerkschaft den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Es könnte schlimmer werden als beim Tarifstreit vor drei Jahren.
Zwar setzt die Lokführergewerkschaft GDL im Tarifstreit mit den Bahnunternehmen weiter auf "Eskalation". Bis Dienstag jedoch sollen die Züge planmäßig rollen.
Sobald der Markt für Fernbuslinien liberalisiert ist, werden viele, die bisher Zug fahren, den Bus nehmen. Die Deutsche Bahn profitiert wohl trotzdem. Von J. Brenner
Warum legen die Lokführer die Arbeit nieder? Droht wieder Chaos auf den Schienen? Fünf Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Bahnstreik. Von K. Bund und K. Rudzio
Der Bundesgerichtshof zwingt die Bahn, ihre Verkehrsaufträge auszuschreiben. Die damit verbundene Marktöffnung trifft die lukrativste Sparte des Staatskonzerns hart.
Die Lokführergewerkschaft GDL hat die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn abgebrochen. Die Gewerkschafter sehen keinerlei Fortschritte und drohen mit Streiks.
Im Tarifstreit im Nahverkehr hat es einen Durchbruch gegeben: Die Bahn, die private Konkurrenz und die Gewerkschaft EVG haben sich auf einen einheitlichen Lohn geeinigt.
Die Bahntochter Arriva Deutschland soll an Trenitalia verkauft werden. Der Arriva-Betriebsrat hatte sich zuvor gegen einen Verkauf an die Italiener ausgesprochen.