Mit dem Ablauf des Abzugsultimatums steigt der Druck auf die Milizen im Ostkongo. Die Regierungstruppen bereiten sich nach Armeeangaben auf den Gegenschlag vor.
Der Bundeswehrverband befürchtet einen unüberlegten Einsatz deutscher Soldaten in Mali. Auch der Afghanistan-Krieg habe schließlich als Ausbildungsmission begonnen.
Der frühere Generalinspekteur Kujat befürchtet enorme Risiken für die Bundeswehr in Mali. Die Bundesregierung diskutiert aber nur noch das Wie eines Einsatzes.
Mit der Entsendung von Militärausbildern will die EU Mali im Kampf gegen islamistische Terroristen unterstützen. Eigene Kampftruppen sollen jedoch nicht aktiv werden.
Die Afrikanische Union hat erstmals eine Frau an die Spitze ihrer Kommission gewählt: Nkosazana Dlamini-Zuma kündigte an, die Union "effizienter" machen zu wollen.
Die Online-Kampagne gegen den ugandischen Kriegsverbrecher Kony ist fehlerhaft – und gefährlich. Am Freitag ist weltweiter Aktionstag der Kampagne. Von J. Leininger
Ahmed Ben Bella kämpfte gegen die französische Kolonialmacht und war der erste Präsident Algeriens nach dessen Unabhängigkeit. Nun starb er im Alter von 96 Jahren.
Die Tuareg erklären die von ihnen eroberte Region in Nord-Mali für unabhängig und stoßen damit international auf Ablehnung. Auch die Islamisten distanzieren sich.
Die Afrikanische Union will mit 5.000 Soldaten und Entwicklungshelfern Joseph Kony fassen. Zuvor hatte eine Kampagne auf die Taten des Kriegsherrn aufmerksam gemacht.
Die internationale Gemeinschaft will in Somalia das Chaos beenden. Dabei muss sie vor allem den politischen Friedensprozess unterstützen. Von Carsten Luther
Mein Wohnzimmer: Die Schauspielerin Julia Jentsch zieht es immer wieder an den Zürichsee. Oben drauf mit ihrem Ruderboot oder ans Ufer zum Theaterspektakel im August.
Der Abbau seltener Mineralien ist ein Grund für die Gewalt im Kongo. Die EU könnte hier eine wirkungsvolle Regelung durchsetzen, schreibt T. Vircoulon im Gastbeitrag.
Am Montag wird im Krisenstaat Kongo gewählt. Die Opposition ist inzwischen selbstbewusster und stärker geworden – aber genau das könnte zu Gewalt führen. Von Andrea Böhm
Zum ersten Mal hat die neue libysche Führung an einer Sitzung der Vereinten Nationen teilgenommen. Der Übergangsrat ist jetzt auch von der Afrikanischen Union anerkannt.