Reporter ohne Grenzen wirft westlichen Unternehmen vor, Diktatoren mit Überwachungstechnologie zu beliefern. Die Firmen wehren sich, doch die Beweise sprechen gegen sie.
Auf der Cebit werden die neuen Smartphones der Regierung gezeigt. Mit ihnen kann man verschlüsselt telefonieren und mailen. An ihrem Sicherheitskonzept gibt es Kritik.
Opfer des Regimes in Syrien werden in Deutschland vernommen, um die Täter zu ermitteln. Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck begleitet sie und berichtet darüber.
Die Rüstungsindustrie verkauft mehr Waffen in die Golfregion. 2012 genehmigte die Regierung Exporte im Wert von 1,4 Milliarden Euro. Größter Abnehmer ist Saudi-Arabien.
Die Entscheidung, wer Saudi-Arabien zukünftig führen wird, ist gefallen. Doch der Übergang ist ungeregelt, das Land ist für die Zukunft nicht gerüstet. Von G. Steinberg
Trovicor und Gamma sollen Überwachungstechnik an die Regierung von Bahrain verkauft haben. Menschenrechtler glauben, das beweisen zu können. Die OECD soll es überprüfen.
Deutsche Firmen sollen dazu beigetragen haben, dass Oppositionelle in Bahrain festgenommen und gefoltert wurden. Menschenrechtler legen nun Beschwerde bei der OECD ein.
Staatstrojaner zu hacken, genügt nicht, denn es macht sie besser. Hacktivisten aber sollten neue Systeme entwerfen, nicht das alte optimieren, fordert Michael Seemann.
Eigentlich will das BKA selbst Trojaner entwickeln. Doch vor 2014 wird das nichts. Bis dahin soll FinFisher Verdächtige ausspähen. Aber der kann mehr, als erlaubt ist.
Verstecktes Erotikspielzeug, Kirgisen auf rotem Teppich und demonstrierende Linke: Unser Fitnesskolumnist Tuvia Tenenbom steigt im Berliner Adlon ab. Und wundert sich.
Deutsche Panzer für Saudi-Arabien? Die Regierung ist schweigsam, die Opposition reflexhaft empört. Mehr Transparenz täte dem Thema gut, kommentiert C. Luther.
Das neue Bündnis der Assad-Gegner gilt der Arabischen Liga und den Golfstaaten ab sofort als legitime Vertretung Syriens. Auch Frankreich akzeptiert die Opposition.
Syrien droht ein nach Religionen und Volksgruppen fragmentierter Staat zu werden. Doch das bedeutet nicht zwangsläufig ein Ende der Nation. Von Ayad Al-Ani