Der ESC aus Malmö ist diesmal keine Freak- und Stripshow gewesen, es ging tatsächlich um die Musik. Zu Recht ist der deutsche Beitrag untergegangen. Von J. Freitag
Das Erdöl hat in Aserbaidschan eine Elite reicht gemacht – doch das Land ist arm geblieben. Der Fotograf David Mdzinarishvili hat die Arbeiter der Ölindustrie begleitet.
Beschneidung soll in Berlin straffrei bleiben, die Bedingungen dafür aber sind demütigend. Die Betroffenen verlangen nun bei einer gemeinsamen Demo Respekt. Von M. Lau
Perfekt auf internationalem Niveau: Schwedens Tanzhallenhit und Aserbaidschans ESC-Show. Man spricht jetzt in allen Belangen dieselbe Sprache. Von Rabea Weihser
Mit großem Vorsprung vor den sympathischen Babuschki konnte die Sängerin Loreen den diesjährigen ESC für sich entscheiden. Der Deutsche Roman Lob erreichte Rang acht.
Sportler, Funktionäre und Fans müssen sich zur Ukraine äußern, fordert der Chef von Amnesty Deutschland. Im Interview beklagt er zudem die Flüchtlingspolitik der EU.
Aserbaidschan schränkt vor dem Eurovision Song Contest die Menschenrechte systematisch ein. In ihrem Jahresbericht kritisiert Amnesty auch Deutschland.
Korruption ist allgegenwärtig im autoritären Wohlfahrtsstaat Aserbaidschan. Doch es ist auch eines der tolerantesten muslimischen Länder der Welt. Von J. Voswinkel, Baku
Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein eher ungewöhnliches Autorennen: Die Fahrzeuge werden am Ziel für einen guten Zweck verkauft – und die Siegprämie ist ein Kamel.
Bei uns wird Homosexualität oft mit Prostitution gleichgesetzt, sagt der schwule Aserbaidschaner Orkhan im Interview. Religion und Nationalismus förderten diese Ignoranz.
Homosexualität ist in Aserbaidschan erlaubt, doch die lokale Community wird diskriminiert. Ob der Schlager-Tourismus zum Eurovision Song Contest das ändert, ist fraglich.
In Istanbul wird über Teherans Atomprogramm verhandelt. Es geht um viel, denn Israel droht mit Krieg. Doch ein Angriff auf Irans Anlagen ist fast unmöglich. Von J. Joffe
Nur wenige Wochen vor dem Eurovision Song Contest haben 3.000 Oppositionelle in Baku für mehr Demokratie protestiert. Sie werfen der Regierung Unterdrückung vor.
Olga Grjasnowa trifft aus dem Stand den Nerv ihrer Generation. Zeitgeschichtlich wacher und eigensinniger als dieser Roman war lange kein deutsches Debüt. Von U. März