Für einen richtigen Filmkomponisten wurde Richard Wagner 100 Jahre zu früh geboren. Doch sein Einfluss auf heutige Soundtracks ist unbestritten. Von Jan Freitag
Sein 16-stündiger "Ring" hat schon Los Angeles ins Wagner-Fieber versetzt. Achim Freyer macht alles selbst, von der Regie bis zur letzten Rüsche. Wie jetzt in Mannheim.
Behörden in Coburg haben den NPD-Parteitag verhindert. Auf der Zufahrt zum Veranstaltungsort setzte der Landrat Bauarbeiten an, den Rechtsextremen blieb nur die Absage.
Der Dichter Jean Paul war seiner oberfränkischen Heimat lebenslang verbunden. Renate Just wandert anlässlich des 250. Geburtstags unter dramatisch aufgetürmten Gipfeln.
Sind seine Kompositionen wirklich so originell? Oder hat er sich nur geschickt bei anderen bedient? Diese Fragen plagten schon Wagner selbst. Von Hansjörg Ewert
Er begeistert Anarchisten wie Ästheten und ist heute so relevant wie vor 150 Jahren: Der Regisseur Peter Konwitschny und der Politologe Udo Bermbach sprechen über Wagner.
Richard Wagner schuf Großes und hielt sich für den Größten. Unstet war er, ein Getriebener, ein Mann auf der Flucht und auf der Suche. Bis heute lässt er uns keine Ruhe.
Die Forschungsministerin hat sich gegen das Verfahren zur Aberkennung des Doktortitels verteidigt. Bildungsexperten verlangen eine Reform der Plagiatsprüfung.
Lange war sie verschollen, nun ist sie als Faksimile erschienen: Die Geschichte von Richard Wagners "Tristan"-Handschrift erzählt von Geldproblemen und braunen Intrigen.
Aino Laberenz hat die Autobiographie ihres verstorbenen Mannes Christoph Schlingensief herausgebracht. Im Interview spricht sie über Schlingensiefs Mut und seine Ängste.
Gustl Mollath zeigte seine Frau wegen unlauterer Bankgeschäfte an – und landete wegen Wahns in der Psychiatrie. Jetzt zeigt sich: zu Unrecht. Von P. Guyton
Der Dirigent Daniel Barenboim erinnert sich an den amerikanischen Komponisten Elliott Carter. Der zweifache Pulitzerpreisträger war im Alter von 103 Jahren gestorben.