Die deutsche Waffen- und Maschinenfirma Fritz Werner half früher der Militärjunta in Myanmar. Jetzt gefährdet die frühere Nähe die Geschäfte. Von Hauke Friederichs
Fast 50 Jahre lang hat die Militärdiktatur in Birma alle Publikationen zensiert. Jetzt dürfen erstmals wieder private Tageszeitungen erscheinen, auch oppositionelle.
Erstmals in ihrer Geschichte hat die NLD einen Parteitag abgehalten. Aung San Suu Kyi wurde als Oppositionschefin bestätigt. Die große Erneuerung der Partei blieb aus.
Gut sieht es in Finnland aus, für Ungarn geht es im Pressefreiheit-Ranking bergab. In Deutschland bemängeln die Reporter ohne Grenzen schwindende Medienvielfalt.
In Myanmar werden seit Jahrhunderten die Geister verehrt und mit Festen bei Laune gehalten. Ein Besuch bei Win Hlaing, dem berühmtesten Geistertänzer von Rangun.
China ist größter Rivale der USA, weshalb der US-Präsident auf seiner ersten Reise nach der Wahl die asiatischen Nachbarn besucht. Und auf Begeisterung trifft. Von M. Naß
US-Präsident Barack Obama will mit seinem Besuch in Birma Impulse für demokratische Reformen geben. Kritiker werfen ihm vor, die Militärregierung zu früh anzuerkennen.
Die südostasiatische Staatengemeinschaft setzt sich für Menschenrechte ein. Doch die jüngst verabschiedete Erklärung ist umstritten, weil sie Einschränkungen erlaubt.
Gewaltausbrüche zwischen Rohingya-Muslimen und Buddhisten zwingen Tausende Menschen in Birma zur Flucht gen Westen. Dort sind die Flüchtlingslager überfüllt.
Die EU berät über schärfere Sanktionen gegen das Lukaschenko-Regime. Das würde aber die Opposition schwächen, warnt die Weißrussland-Expertin Sahm im Interview.
Zensur, Netzausfall, Verhaftungen und Mord – auch 2012 ist die Vorstellung vom freien Internet in vielen Ländern eine Utopie. Das zeigt der "Freedom of the Net"-Bericht.
Die Auszeichnung war Aung San Suu Kyi 2008 zugesprochen worden, doch da stand Birmas Oppositionsführerin noch unter Hausarrest. Nun nahm sie den Preis selbst entgegen.
Die Bankenaufsicht in New York droht der Bank Standard Chartered mit Lizenzentzug. Das Geldinstitut verbarg angeblich bewusst die Identität ihrer iranischen Kunden.
Birma öffnet sich und damit dringen auch Konflikte eher nach außen. So wie die Gewaltexzesse zwischen Rohingya-Muslimen und Buddhisten. Von Steffen Richter