Der Jüdische Weltkongress will alle rechtsextremen Parteien in Europa verboten wissen. Zentralrat-Präsident Graumann warnt vor den Rechtsradikalen in Griechenland.
Ungarns Regierungschef Orban hat auf dem Jüdischen Weltkongress beteuert, gegen Antisemitismus im Land vorzugehen. Die rechtsextreme Partei Jobbik ließ er unerwähnt.
Vor dem Beginn des Jüdischen Weltkongresses kamen Hunderte rechte Demonstranten zu einer "antizionistischen" Kundgebung in die Innenstadt von Budapest.
Zwei Jahrzehnte lang war Ungarn ein Verbündeter des Dritten Reiches. Heute scheint der Schrecken von damals vergessen: Die Rechten marschieren auf. Von C. Schmidt-Häuer
1989 trafen sich Ost und West zum Picknick in Ungarn. Es wurde ein Meilenstein in der Geschichte der Wiedervereinigung. Ein Gespräch mit dem Organisator László Nagy
Die Zuspitzung des Konflikts zwischen Nord- und Südkorea löst Besorgnis aus. Trotz der leeren Drohungen aus Nordkorea befürchten die Kommentatoren eine Eskalation.
Ungarn entwickelt sich zur Pseudo-Demokratie, gegen die Kritik aus der EU scheint die Regierung Orbán immun zu sein. Rechtsextreme Rhetorik gehört zu ihrer Abwehr.
Seit Jahren kämpfen Künstler und Studenten gegen Orbáns nationalistische Regierung. Nach der Verfassungsänderung geht ihnen die Kraft aus. Von Lisa Altmeier, Budapest
Die Formel 1 täuscht die Zuschauer und bereichert sich durch Steuergelder, kommentiert S. Dobbert. Bevor er den Saisonauftakt guckt, geht er lieber in den echten Zirkus.
Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder über die Entwicklung einer Marke für sein Haus, die Kostenexplosion bei Großausstellungen und die Krise der alten Kunst.
Weniger Rechte für Verfassungsrichter, Opposition und Obdachlose: Ungarns Regierungschef Orbán hat seine umstrittene Verfassungsreform durch das Parlament gebracht.
Judit Polgár war Experiment ihres Vaters und ein Wunderkind. Ihr Leben wäre zuerst die Geschichte eines Schachgenies. Wenn sie keine Frau wäre. Von J. Himmelreich, London
Die judenfeindlichen Äußerungen eines Politikers der ungarischen Jobbik-Partei haben heftige Proteste ausgelöst. Zehntausend Menschen versammelten sich vor dem Parlament.