Venezuelas Interimspräsident bedient sich im Wahlkampf skurriler Methoden. Angeblich ist Maduro der verstorbene Präsident Hugo Chávez als Vogel erschienen.
Mit dem Tod von Venezuelas Präsident Hugo Chávez verändert sich das politische Gefüge in Lateinamerika. Die sozialistische Linke wird gemäßigter. Von C. Schmidt-Häuer
Nicolás Maduro hat nach dem Tod seines politischen Ziehvaters große Chancen, Venezuela zu regieren. Anders als Chávez kann er die Krise des Landes nicht ignorieren.
Der Bolivarismus hat Venezuela radikal verändert. Er hat die Armen in die Mitte der Gesellschaft gestellt, sie aber in neue Abhängigkeiten gestürzt. Von Christian Rieck
Staats- und Regierungschefs aus aller Welt haben ihr Beileid zum Tod des Präsidenten bekundet. Einige sehen für Venezuela nun auch die Chance für einen Neuanfang.
Wie kein anderer hat der Sozialist Hugo Chávez die politische Landschaft Lateinamerikas geprägt: Von Idealen getrieben, hinterlässt er ein gespaltenes Venezuela.
Hugo Chávez hat seine Krebs-Therapie auf Kuba beendet und ist in seiner Heimat Venezuela angekommen. Dort muss er sich weiteren Behandlungen unterziehen.
Das Ende der Ära Chávez steht bevor. Sein Ein-Mann-Staat steckt in einer politischen und wirtschaftlichen Krise. Fähige Nachfolger gibt es kaum. Von C. Jiménez, Bogotá
Wegen seiner Krebserkrankung kann Venezuelas wiedergewählter Präsident Hugo Chávez nicht an seiner Vereidigung teilnehmen. Die Opposition pocht auf Neuwahlen.
Ein Kleinflugzeug mit dem italienischen Modeunternehmer Missoni an Bord ist seit Freitag in Venezuela verschollen. Bislang fehlt jede Spur von der Maschine.
Venezuelas Präsident Chávez ringt mit dem Tod. Ob er am 10. Januar erneut seinen Eid ablegen kann, ist fraglich. Der Kampf um seine Nachfolge hat begonnen. Von C. Jiménez