Nach dem Fabrikeinsturz mit mehr als tausend Toten verpflichten sich Textilkonzerne auf Brandschutz-Regeln in Bangladesch. Hunderte Fabriken werden zudem geschlossen.
Noch immer werden nach dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch Tote aus den Trümmern geborgen. Mehr als Tausend starben, die meisten von ihnen Frauen.
Erst bestritt das Modeunternehmen, in dem Unglücksgebäude in Bangladesch produziert zu haben. Doch dann zeigten Fotos Benetton-Hemden in den Trümmern der Fabrik.
Der Textildiscounter gibt zu, bis Anfang 2013 in der Unglücksfabrik von Dhaka produziert zu haben. Zum Unglückszeitpunkt hätten jedoch keine Aufträge von Kik vorgelegen.
Eine Textilinitiative hat laut eigenen Angaben Produkte des Discounters in Trümmern der eingestürzten Fabrik in Bangladesch gefunden. Das Unternehmen prüft die Vorwürfe.
Bekleidungsfirmen, die billig in Bangladesch nähen lassen, können für Unfälle bei ihren Zulieferern nicht belangt werden. Das muss sich ändern, fordert G. Burkhardt.
Nach dem Tod von mehr als 370 Textilarbeiterinnen in Bangladesch ist der Eigentümer der Fabrik festgenommen worden. Noch immer werden Überlebende geborgen.
Tausende Textilarbeiter haben in Dhaka für bessere Arbeitsbedingungen protestiert. Sie verlangen, dass der Besitzer eines eingestürzten Fabrikgebäudes hart bestraft wird.
Weltweit wachsen Metropolen in extremem Tempo. So auch Bangladeschs Hauptstadt Dhaka. Wie verschafft man hier jedem Bewohner Arbeit und Raum zum Leben? Von C. Grefe
Nach dem Todesurteil gegen den Chef einer islamistischen Partei eskalieren in Bangladesch die Proteste. Jetzt hat die Regierung die Streitkräfte mobilisiert.
Als Reaktion auf einen ZEIT-ONLINE-Bericht beenden Frankfurter Notenbanker die Kooperation mit China bei der Falschgeldbekämpfung. Dort droht Fälschern die Todesstrafe.
Geldfälschern droht in China die Todesstrafe. Dennoch schult die Bundesbank Mitarbeiter chinesischer Behörden bei der Bekämpfung des Verbrechens. Von M. Peer und F. Spohr
Den Ermittlern zufolge sind die mehr als 100 Textilarbeiter in Bangladesch wegen der Nachlässigkeit des Besitzers gestorben. Ihm und neun weiteren Personen droht Anklage.