Das Gesetz für die Atommüll-Endlagersuche wird zwar vor der Bundestagswahl verabschiedet. Im Kompromiss von Bund und Ländern fehlt aber die Lösung für das Castor-Problem.
Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck gilt als Hoffnungsträger der Grünen. Im Interview wirft er der Atomindustrie Ignoranz in der Endlagersuche vor.
Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck fordert andere Bundesländer auf, auch Atommüll zwischenzulagern. Der Grüne sieht Bayern und Hessen in der Verantwortung.
Der Bundestag bekennt sich grundsätzlich zur neuen Endlagersuche. Doch der Umweltminister könnte mit dem Projekt scheitern, wenn die Atomindustrie sich weiter sperrt.
Eigentlich hatten sich die Länder mit dem Umweltminister auf einen Kompromiss zur Endlagersuche geeinigt, nun schert Schleswig-Holstein aus. Es gebe viele offene Fragen.
Die Grünen haben Umweltminister Altmaiers Konzept für die Endlager-Suche im Grundsatz gebilligt. Die Spitze verspricht: Es gibt keine Hintertür nach Gorleben.
Die Regierung will keine Castortransporte mehr nach Gorleben. Doch wohin soll der Atommüll dann? Schon bald könnte das Problem akut werden. Von Marlies Uken
Man muss den Atommüll nicht gleich für eine Million Jahre entsorgen. Ein Lager ist im besten Fall ein Angebot an kommende Generationen, kommentiert Frank Drieschner.
2010 zählte Jan van Aken zu den Unterstützern von "Castor? Schottern". Jetzt muss er eine Strafe von 2.250 Euro zahlen. Dabei war er selbst nie beim Schottern aktiv.
Über Jahrzehnte ist der Salzstock Gorleben erkundet und auf seine Tauglichkeit als Atommüll-Endlager geprüft worden. Nun soll die Suche von vorne beginnen.
Bund und Länder könnten sich nach dem Atomausstieg endlich auf ein Endlager einigen. Doch die wichtigste Frage ist ungeklärt: Wer zahlt? Von Marlies Uken
In der Frage um die Atommülllagerung lotet Umweltminister Altmaier die Alternativen zu Gorleben aus. Fünf neue Standorte sollen auf Endlagertauglichkeit geprüft werden.
Die Einigung bei der Endlagersuche bedeutet, dass Gorleben weiterhin eine Option bleibt. Im Unterschied zu Greenpeace haben die Grünen damit kein Problem.
Umweltminister Altmaier geht auf Rot-Grün zu: Gorleben bleibt zwar ein mögliches Atommüllendlager. Castor-Transporte dorthin soll es aber vorläufig nicht mehr geben.