Sterbende Viertel, verlorene Bewohner: Die Schuldenkrise zerstört Athens Unbeschwertheit und verändert den Charakter der griechischen Hauptstadt. Von Sven Stockrahm
In Griechenland nimmt der Rassismus zu: Ein Landwirt hat auf Wanderarbeiter aus Asien schießen lassen. Sie wollten ihren Lohn einfordern – der beträgt sechs Euro am Tag.
Die Staaten in Europa sollen wie Unternehmen sein: billiger, besser und wettbewerbsfähiger. Ein solches Denken zerstört die Währungsunion. Von Gustav Horn
Um weltweit attraktiv zu bleiben, brauchen deutsche Unis mehr ausländische Studenten, sagt die Austauschorganisation DAAD. Gebühren für Ausländer seien dabei hinderlich.
Der Sparkurs für den Süden ist zu hart und dogmatisch, sagt der französische Ökonom Jean Pisani-Ferry im Interview. Europa solle sich lieber an den USA orientieren.
Viele Ex-Siemens-Manager, darunter Ex-Chef von Pierer, sollen in Athen vor Gericht. Dabei widerspricht das internationalen Grundsätzen. Die Richter ermitteln dennoch.
Deutsche Kinder werden immer trauriger, so zumindest interpretiert die Öffentlichkeit eine neue Unicef-Studie. Das ist aber grundfalsch, ärgert sich Martin Spiewak.
Schulden, Umweltzerstörung und Kinderarmut: Die Industrienationen setzen die Zukunft künftiger Generationen aufs Spiel, zeigt eine Studie zur Generationengerechtigkeit.
Die äußeren Lebensumstände sind gut, die innere Unzufriedenheit steigt jedoch. Deutschland belegt in der unicef-Studie über die Lage von Kindern Platz 6 von 29 Staaten.
In der Krise haben Hunderttausende Akademiker das Land verlassen. Laut einer Studie der Universität Thessaloniki sind es unter Jungwissenschaftlern sogar zehn Prozent.