Proteste und Gewalt im Westjordanland alarmieren Israel. Hoffnung macht aber der anstehende Besuch des US-Außenministers. Auch die Palästinenser-Führung setzt auf Kerry.
Der Tod dreier Palästinenser im Westjordanland empört Tausende, der Ruf nach Rache an Israel wird laut. Die Stimmung auf den Straßen ist explosiv, wie diese Bilder zeigen
Israel bemüht sich um bessere Beziehungen zur Türkei, doch ein einflussreicher Politiker ist dagegen: Der ehemalige Außenminister Liebermann gibt sich unversöhnlich.
Der US-Kongress hebt seine Blockade für Hilfsgelder für die Palästinensische Autonomiebehörde auf. Ein großer Teil ist für humanitäre Hilfen und Entwicklung vorgesehen.
Die Regierungen in Ankara und Jerusalem wollen ihre Beziehungen normalisieren. Dafür entschuldigte sich Israel für den Einsatz gegen eine Gaza-Hilfsflotte im Jahr 2010.
Mit seiner Rede in Jerusalem hat US-Präsident Obama den Israelis Mut gemacht, ihre Zukunft selbst zu gestalten: Frieden sei der einzige Weg zur Sicherheit. Von G. Dachs
Der US-Präsident hat in seiner Rede vor israelischen Jugendlichen für eine Zwei-Staaten-Lösung plädiert. Er kritisierte den Siedlungsbau: Frieden werde so verhindert.
Die Palästinenser sollten nicht länger auf einen Siedlungsstopp beharren, sagte Obama in Ramallah. Ohne Verzicht auf Vorbedingungen könne keine Lösung erreicht werden.
Beduinenstämme des Sinai entführen Flüchtlinge und erpressen die Angehörigen. Seit dem Sturz des Mubarak-Regimes in Ägypten floriert der Menschenhandel. Von Fritz Schaap
Obama ist in Israel gelandet, sein erster Besuch als US-Präsident. Er will die Sympathien des Volkes gewinnen, die er mit seiner Kairoer Rede aufs Spiel gesetzt hatte.
Erstmals seit Ausbruch des Bürgerkriegs hat es Luftangriffe an der Grenze zum Libanon gegeben. Syrien wirft dem Nachbarn vor, Rebellen Zuflucht zu gewähren.