Der Anschlagsversuch auf den Bonner Hauptbahnhof steht offenbar in Verbindung zum Mordplan gegen den Chef von Pro NRW. DNA-Spuren belasten einen inhaftierten Salafisten.
Das Bundesverfassungsgericht hat eine weitere Beschwerde gegen die Platzvergabe beim NSU-Prozess abgewiesen. Das Recht auf Gleichbehandlung sei nicht verletzt worden.
Andreas Voßkuhle ist Präsident des Bundesverfassungsgerichts. Er findet, er müsse seine Urteile erklären. Andere sagen, Voßkuhle macht gnadenlos Politik. Von H. Wefing
Die Presseplätze beim NSU-Prozess in München sind vergeben. Zahlreiche große Medien sind nicht dabei, der Gerichtspräsident nennt das Verfahren dennoch gerecht.
Den RAF-Mord an Hanns Martin Schleyer bezeichnet Helmut Schmidt als seine größte Niederlage. Der Schleyer-Preis hat den Altkanzler deshalb zutiefst gerührt. Von M. Nass
Union und FDP haben mit ihrer Mehrheit im Bundestag einen Antrag zum Verbot der rechtsextremen NPD verhindert. Die Opposition wirft der Regierung Blockadehaltung vor.
Die Koalition hat einen Verbotsantrag des Bundestages verhindert. Das geteilte Agieren von Bund und Ländern wirkt halbherzig, ist aber pragmatisch, meint Tilman Steffen.
Die Verschiebung des NSU-Prozesses löst neue Kritik aus. Die Ombudsfrau der Regierung bemängelt: Angehörige können nun am ersten Tag des Verfahrens nicht teilnehmen.
Vier Tage vor dem NSU-Prozess erinnern in München Demonstranten an die Opfer der rechten Terrorzelle. Türkische Politiker loben derweil das Bundesverfassungsgericht.
Die Verfassungsklage einer türkischen Zeitung hatte Erfolg: Das Oberlandesgericht München muss ausländischen Medien ausreichend Platz im NSU-Prozess bieten.
Verteidigungsminister de Maizière wurde an der Berliner Humboldt-Uni ausgebuht. An den Unis regt sich seit Langem Widerstand gegen Militär und Rüstungsforschung.
Automatisch fahrende Autos haben Vorteile, Verbrauch und Unfallgefahr sinken. Doch wer wird das Rennen gewinnen: die Fahrzeugindustrie oder Google? Von T. Byczkowski
Er war ironisch, nahm nichts ernst, auch nicht seine eigene Kunst. Werner Büttner sprengte die etablierte Kunstszene der Achtziger. Sein Oeuvre ist in Karlsruhe zu sehen.
Im Streit um die Platzvergabe im NSU-Prozess fordern auch Islamverbände Berücksichtigung. Ihre Präsenz sollte ebenso selbstverständlich sein wie die türkischer Medien.