Ein letzter unangenehmer Termin für die US-Außenministerin: Es ging um ihre Verantwortung für die Sicherheit der US-Diplomaten, die in Libyen starben. Von M. Klingst
Das Mohammed-Video entzweit die Politiker im Land: Weil Pro Deutschland den Film zeigen will, fordert der Innenminister ein Vorführverbot. Das lehnt die Opposition ab.
Der Chef der radikal-islamischen Miliz fordert eine Woche der Proteste gegen das anti-muslimische Schmähvideo. Er macht die USA für den Film verantwortlich.
Der umstrittene US-Prediger Terry Jones darf nicht nach Deutschland einreisen. Pro Deutschland wollte ihn einladen. Er unterstützt den islamfeindlichen Mohammed-Film.
US-Präsident Obama fürchtet weitere Angriffe gegen US-Botschaften – auch langfristig. Deutschland reduziert nach den Ausschreitungen im Sudan ebenfalls das Personal.
Die rechtsextreme Gruppierung Pro Deutschland will das Schmähvideo über den Propheten Mohammed in Berlin vorführen. Innenminister Friedrich will das verhindern.
Die Gewalt wegen des Mohammed-Schmähfilms ist gefährlich. Doch ihre Urheber treibt kein Hass auf den Westen. Es geht um inner-islamische Machtkämpfe, kommentiert A. Böhm.
Islamisten haben in Afghanistan einen US-Stützpunkt angegriffen und Soldaten getötet. Taliban bekannten sich zu dem Angriff – als Vergeltung für ein Mohammed-Schmähvideo.
Eine Botschaft brennt: In Khartum hat sich der Unmut vieler Muslime gegen Deutschland gerichtet. Ein Scheich und Islamschulen hatten zum Sturm der Vertretung aufgerufen.
Die beiden afrikanischen Länder haben laut einem Vermittler eine Einigung im Streit um gemeinsame Erdölreserven erreicht. Die Öl-Förderung soll wieder aufgenommen werden.
Der Südsudan hat das Öl, der Sudan die Infrastruktur. Für beide sind die Einnahmen überlebenswichtig. Deshalb stehen sie kurz vor einem Krieg, der niemandem nützt.