Mit dem Tod von Venezuelas Präsident Hugo Chávez verändert sich das politische Gefüge in Lateinamerika. Die sozialistische Linke wird gemäßigter. Von C. Schmidt-Häuer
Der Bolivarismus hat Venezuela radikal verändert. Er hat die Armen in die Mitte der Gesellschaft gestellt, sie aber in neue Abhängigkeiten gestürzt. Von Christian Rieck
Staats- und Regierungschefs aus aller Welt haben ihr Beileid zum Tod des Präsidenten bekundet. Einige sehen für Venezuela nun auch die Chance für einen Neuanfang.
Mit Hugo Chávez hat Südamerika eine prägende politische Figur verloren. Bis zuletzt inszenierte er sich als sozialistischer Revolutionsführer, wie die Bilder zeigen.
Wie kein anderer hat der Sozialist Hugo Chávez die politische Landschaft Lateinamerikas geprägt: Von Idealen getrieben, hinterlässt er ein gespaltenes Venezuela.
Er hat mehr als 40 Kilo abgenommen, doch unser Fitnesskolumnist Tuvia Tenenbom ist weniger glücklich als früher. Weil er mit seinem Gewicht auch den Verstand verliert.
Kubas Staatschef regiert das Land für weitere fünf Jahre – seine letzte Amtsperiode, kündigte er an. Der Volkskongress wählte auch jüngere Politiker in wichtige Ämter.
Hugo Chávez hat seine Krebs-Therapie auf Kuba beendet und ist in seiner Heimat Venezuela angekommen. Dort muss er sich weiteren Behandlungen unterziehen.
Das Ende der Ära Chávez steht bevor. Sein Ein-Mann-Staat steckt in einer politischen und wirtschaftlichen Krise. Fähige Nachfolger gibt es kaum. Von C. Jiménez, Bogotá
Venezuelas Regierung kann im Amt bleiben. Der Oberste Gerichtshof Venezuelas erlaubte es Präsident Chávez, seinen Amtseid wegen seiner Krankheit später abzulegen.
Diosdado Cabello ist Parlamentspräsident Venezuelas, Vertrauter des schwerkranken Chávez – und gefürchteter Strippenzieher in Politik, Staat und Wirtschaft. Von S. Weiss