Verteidigungsminister Thomas de Maizière verteidigt die Reformpläne für die Bundeswehr. Der fünfte Umbau der Truppe setzt aber falsche Akzente. Von Hauke Friederichs
Die Kanzlerin besucht überraschend die Bundeswehr in Afghanistan. Im Mittelpunkt der Reise dürfte aber nicht der geplante Abzug stehen, sondern der Tod eines Soldaten.
Keine Aufklärung, keine Strafen: Deutschland hat das tragische Tanklaster-Bombardement nie aufgearbeitet. Ein Bonner Gericht könnte das ändern, analysiert H. Friedrichs.
Die Deutschen bilden aus, die Franzosen wollen ganz gehen, die USA planen Militäreinsätze: Für den Afghanistan-Abzug gibt es keinen einheitlichen Plan. Von H. Friederichs
Sie fürchten die Rache der Taliban: Ehemalige Übersetzer der Bundeswehr haben vor dem Feldlager in Kundus protestiert und um Ausreise oder Asyl in Deutschland gebeten.
Viele Zivilisten starben, als die Bundeswehr in Afghanistan zwei Tanklaster bombardieren ließ. Nun klagen ihre Angehörigen in Deutschland – mit guten Erfolgsaussichten.
Die Soldaten der Bundeswehr beginnen mit dem Kofferpacken: Minister de Maizière kündigte an, der Stützpunkt OP North in Pul-i-Kumri werde "im Frühjahr aufgegeben".
Der Verteidigungsminister will das Thema Afghanistan vor der Bundestagswahl abräumen. Mitplanen soll dabei auch die Opposition – hinter verschlossenen Türen.
In Kundus haben sich Taliban und Sicherheitskräfte ein langes Gefecht geliefert. Vier Aufständische und zwei Polizisten starben, ein deutscher Soldat wurde verwundet.
Die Regierung will für die Armee Kampfdrohnen anschaffen. Befürworter sprechen von militärischer Notwendigkeit, Gegner fürchten neue Kampfeinsätze. Von H. Friederichs
Dutzende Menschen waren bei dem Luftangriff der Bundeswehr im afghanischen Kundus 2009 ums Leben gekommen. Die Hinterbliebenen haben nun weitere Sammelklagen eingereicht.
Der Einsatz am Hindukusch geht zu Ende. Feldlager werden geschlossen, Kampftruppen reduziert. Wie steht es wirklich um die Sicherheitslage im Land? Von H. Friederichs