Sie fürchten die Rache der Taliban: Ehemalige Übersetzer der Bundeswehr haben vor dem Feldlager in Kundus protestiert und um Ausreise oder Asyl in Deutschland gebeten.
Viele Zivilisten starben, als die Bundeswehr in Afghanistan zwei Tanklaster bombardieren ließ. Nun klagen ihre Angehörigen in Deutschland – mit guten Erfolgsaussichten.
Die Soldaten der Bundeswehr beginnen mit dem Kofferpacken: Minister de Maizière kündigte an, der Stützpunkt OP North in Pul-i-Kumri werde "im Frühjahr aufgegeben".
Der Verteidigungsminister will das Thema Afghanistan vor der Bundestagswahl abräumen. Mitplanen soll dabei auch die Opposition – hinter verschlossenen Türen.
In Kundus haben sich Taliban und Sicherheitskräfte ein langes Gefecht geliefert. Vier Aufständische und zwei Polizisten starben, ein deutscher Soldat wurde verwundet.
Die Regierung will für die Armee Kampfdrohnen anschaffen. Befürworter sprechen von militärischer Notwendigkeit, Gegner fürchten neue Kampfeinsätze. Von H. Friederichs
Dutzende Menschen waren bei dem Luftangriff der Bundeswehr im afghanischen Kundus 2009 ums Leben gekommen. Die Hinterbliebenen haben nun weitere Sammelklagen eingereicht.
Der Einsatz am Hindukusch geht zu Ende. Feldlager werden geschlossen, Kampftruppen reduziert. Wie steht es wirklich um die Sicherheitslage im Land? Von H. Friederichs
Angst vor geladenen Waffen, fehlende Kenntnisse und eine Gefahr für Kameraden: Bundeswehrsoldaten kommen mit gravierenden Mängeln in der Ausbildung nach Afghanistan.
Der Geldautomat muss weg, das Postamt auch: Die Bundeswehr plant ihren Abzug aus Afghanistan. Wie verpackt man ein Feldlager in Kisten? Von R. Wurmb-Seibel, Faizabad
Die Bundespolizei schult weltweit Sicherheitskräfte aus nicht-demokratischen Ländern. Im Fall Saudi-Arabiens wird die Kooperation sogar ausgebaut. Von Hauke Friederichs
Jahrzehntelang hat die deutsche Rüstungsindustrie mit dem Leopard viel Geld gescheffelt. Heute ist der Panzer in Europa nicht mehr gefragt. Von Hauke Friederichs
2009 hat Oberst Klein den entscheidenden Befehl in der Kundus-Affäre gegeben. Nun soll er in einem neuen Bundeswehr-Amt Abteilungsleiter werden – und damit General.