Erst ein Bergrutsch, dann eine Gasexposion: Über hundert Menschen starben, als in Tibet und China Bergwerke einstürzten. In den Minen kommt es immer wieder zu Unglücken.
In einer Provinz im Westen Chinas kann – oder muss – manch eine Frau die Brüder ihres Mannes mitheiraten. Angela Köckritz hat zwei Familien besucht, die in Vielehe leben.
Der niederbayerische Steinmetz Ludwig Söldner reiste im Frühjahr 1972 als erster deutscher Alleintourist nach China – und wurde wie ein Staatsgast empfangen.
Er will die Welt sehen, lässt sich mit den Nazis ein und wird der Freund des Dalai Lama: Vor 100 Jahren wurde Heinrich Harrer geboren, dem Hollywood ein Denkmal setzte.
Chinas Behörden haben Hunderte Regierungskritiker gestoppt, die in Peking an das Tiananmen-Massaker erinnern wollten. In Lhasa ist die Polizei in Alarmbereitschaft.
Es ist ein symbolischer Protest gegen Chinas Tibet-Politik: In der tibetischen Hauptstadt Lhasa haben sich zwei buddhistische Mönche angezündet. Einer der Männer starb.
Urgyen Trinley Dorje wurde auserwählt, das religiöse Erbe des Dalai Lama anzutreten. Nun kommt er das erste Mal nach Europa. Imke Vidal hat ihn in Neu-Delhi getroffen.
Die Ära des Dalai Lama geht zu Ende. Schon jetzt kämpfen seine Anhänger gegen Chinas KP um die Nachfolge. Peking will einen eigenen Heiligen durchsetzen. Von A. Köckritz
Ab zur "patriotischen Umerziehung": Chinesische Polizisten haben ein tibetisches Kloster gestürmt. Mehr als 300 Mönche sollen abtransportiert worden sein.
Im Herbst 1950 marschierten die Chinesen in Tibet ein. Appelle Tibets ans Ausland verhallten. Nach dem Aufstand 1959 zeigte China dann sein grausames Gesicht. Von W. Zank
Europas Politikmodell passe nicht zu China, sagt Pekings Vize-Außenministerin Fu Ying im Interview. Sie vermisst den Respekt des Westens vor den Reformleistungen.
Tee war einst mehr wert als Porzellan oder Seide. Träger brachten Chinas kostbare Ware über Tibets 4600 Meter hohen Gama-La-Pass nach Lhasa. Eine Reise auf der Teestraße.
Erstmals seit Jahren gibt es wieder Gespräche zwischen Peking und Vertretern des religiösen Oberhaupts der Tibeter. Ob es aber zu Fortschritten kommt, ist ungewiss.