Deutschland ist gegen Interventionen, will aber Waffen verkaufen, es kritisiert nicht gern Diktaturen und lässt Afghanistan im Stich. Über die verlogene neue Außenpolitik
Mehr als zwei Drittel der Zyprer sind empört über die Zwangsabgabe auf Spareinlagen. Die Regierung sucht verzweifelt nach einem Kompromiss. Von Gerd Höhler
Im Kampf gegen das Regime sollen die syrischen Rebellen von Ausbildern aus der EU unterstützt werden. Machthaber Assad vermutet eine geplante Bewaffnung des Widerstands.
Erst "ethisch neutrale" Drohnen, jetzt gierige Soldaten: Verteidigungsminister Thomas de Maiziere verstrickt sich in Fehler. Kein Wunder: Er steht auf verlorenem Posten.
Der wochenlange Kampf zwischen US-Präsident Obama und den Republikanern um die Nominierung des neuen Pentagon-Chefs ist beendet: Chuck Hagel kann sein Amt antreten.
Die globale Finanzkrise hat Auswirkungen auf die Rüstungsindustrie: Die Umsätze der Großen gingen 2011 deutlich zurück. Die Branche erschließt nun neue Sektoren.
An der syrisch-israelischen Grenze kämpfen Rebellen und Assad-Truppen. Die Internationale Gemeinschaft muss endlich eingreifen, fordert Menschenrechtskommissarin Pillay.
Hunderte neue Zeitungen und Sender wollen Libyens Weg in die Demokratie begleiten. Doch alte Kader behalten ihren Einfluss, und Gewalt gehört zum Alltag der Journalisten.
Mit Wirbel hat Katar Fußballpopstar Beckham nach Paris geholt. Das Emirat legt viel Vermögen im Ausland an, um Firmen und Politiker an sich zu binden. Von K. Finkenzeller
Sicherheitspolitische Aufgaben gibt es viele – die Bereitschaft des Westens, welche zu übernehmen, schwindet. Das zeigt die Sicherheitskonferenz in München. Von M. Horeld
Ein Jahr später, 55.000 Tote später: Wieder wird auf der Münchner Sicherheitskonferenz über Syrien geredet. Die Bilanz ist miserabel, die Hoffnung bei null. Von M. Horeld
Die Regierung will für die Armee Kampfdrohnen anschaffen. Befürworter sprechen von militärischer Notwendigkeit, Gegner fürchten neue Kampfeinsätze. Von H. Friederichs
Die Schattenseite der arabischen Volksaufstände: In Nordafrika breiten sich Dschihadisten, Schmuggler und Kriminelle aus. Was tun gegen die neue Gefahr? Von M. Gehlen
Vierter Wechsel in fünf Jahren: Der US-Präsident hat wieder einen neuen Stabschef. Sein Berater McDonough steigt zum zweitwichtigsten Mann in Washington auf.
Im libyschen Bengasi gibt es eine "konkrete Bedrohung westlicher Staatsangehöriger". Die Regierungen befürchten Vergeltungsschläge für den Militäreinsatz in Mali.