Die Politik treibt die Studentenzahlen in immer neue Höhen. Die Verlierer sind die Berufsbildung und die Universitäten als Orte freier Wissenschaft, kommentiert F. Knauß.
Tote rechter Gewalt gibt es in mindestens Deutschland. Offiziell werden aber nur 63 Opfer anerkannt. Warum sich die Behörden beim Blick nach rechts immer noch schwertun.
Der Fall des Mordplans gegen den Pro-NRW-Chef könnte den Ermittlern helfen, ein anderes Verbrechen aufzuklären: den gescheiterten Bombenanschlag auf dem Bonner Bahnhof.
Tonnenweise Fleisch mit erhöhtem Antibiotikawert ist in den deutschen Handel gelangt. Die Ware ist bereits verzehrt, Gesundheitsgefahr besteht nach Behördenangaben nicht.
Duisburg erlebt eine Massenzuwanderung von Roma aus Bulgarien und Rumänien. Die Stadt ist überfordert, die Einwohner gespalten. Von Dagmar Rosenfeld und Özlem Topcu
In immer mehr Bundesländern kommt das neunjährige Gymnasium zurück. Und wo früher Politiker erbittert um Schulformen stritten, zählt heute Elternmacht.
In mehreren Bundesländern haben Fahnder am Morgen Räume von radikalen Islamisten durchsucht, um Beweise zu sichern. Das Innenministerium verbot mehrere Vereine.
Der rot-grüne Landeshaushalt für das Jahr 2011 verstieß gegen die nordrhein-westfälische Verfassung. Die Richter gaben damit einer Klage der CDU statt.
Bei der Suche nach der fahrradfreundlichsten Stadt Deutschlands landeten Städte aus den alten Ländern ganz vorn. Abgehängt ist der Osten aber keineswegs. Von M. Scheffler
EU und Justiz machten Druck, nun reformiert die Bundesregierung die Regeln für die Stromnetz-Entgelte: Ein kompletter Gebührenerlass für Großverbraucher dürfte entfallen.
Streiks in Metallindustrie sind abgewendet: IG Metall und Stahlarbeitgeber konnten sich auf einen neuen Tarifvertrag für rund 75.000 Stahlkocher einigen.
Im Fall Schavan wurde das Verhalten der Uni Düsseldorf heftig kritisiert. Sollten Hochschulen ihre Verfahren überdenken? Sechs Wissenschaftler sagen ihre Meinung.