Die westafrikanische Staatengemeinschaft bittet die UN um Unterstützung im Kampf gegen die Islamisten. Derweil sind zwei deutsche Transportmaschinen in Bamako gelandet.
Die 16-jährige Amina wurde mit ihrem Vergewaltiger verheiratet. Nun ist sie zum Symbol einer Protestbewegung geworden. Die islamische Regierung gerät unter Druck.
Toulouse ist berühmt für sein Veilchen. Hier wird es gehegt, gefeiert und vernascht. Zu Besuch bei einem unerschrockenen und dennoch kapriziösen Geschöpf.
Gaddafi, Assad, Saddam Hussein: Einst war die Arabische Liga der Klub der Diktatoren. Jetzt fordert sie den Regimewechsel in Syrien. Von Michael Thumann, Kairo
Der Druck auf Präsident Assad wächst. Im Land organisieren sich desertierte Soldaten gegen ihn. Die Araber drohen mit Sanktionen, sollte Syrien nicht die Gewalt beenden.
Die Deserteure der syrischen Armee haben ein Militär-Gremium gegründet. Es soll die Bevölkerung schützen, Assad stürzen und danach Chaos im Land verhindern.
Vertreter der arabischen Staaten haben sich mit syrischen Regierungsgegnern getroffen. Die Liga verlangte dabei einen Plan für die Zeit nach einem möglichen Sturz Assads.
Sechs Monate nach dem Anschlag auf ein marokkanisches Touristencafé sind zwei Angeklagte zum Tode verurteilt worden. Sie hatten im Prozess stets ihre Unschuld beteuert.
Aglaia Wieland ist die Chefstrategin des Wüstenstrom-Projekts Desertec. Die junge Frau hat eine Vision: 2014 könnte der erste Wüstenstrom nach Deutschland fließen.
Die Maghreb-Staaten brauchen Solarstrom vor allem für sich selbst. Politische Unruhen, Korruption und Vetternwirtschaft lassen Investoren jedoch zögern.
Auch in Algerien wollen die Menschen Veränderung. Aber Umstürze hatten sie zu viele. Und sie hatten einen Bürgerkrieg mit mindestens 150.000 Toten. Von Gero von Randow
Der Westen muss seine Berührungsängste mit islamistischen Parteien ablegen. Sie gehören zu den Gewinnern des arabischen Frühlings, schreibt N. Müller im Gastbeitrag.
Urlauber erleben Marokko als freies Land. Damit sie wiederkommen, mäßigen die Marokkaner ihren Unmut über die Zustände im Land und die halbherzigen Reformen.
Mohammed VI. will Regierungschef und Parlament mehr Rechte gewähren, behält jedoch Einfluss als Staatschef. Die Protestbewegung im Land kritisierte das als unzureichend.