Der US-Autokonzern bekennt sich trotz der Schließung des Bochumer Opelwerks zur deutschen Traditionsmarke. Vier Milliarden Euro fließen in ein Wachstumsprogramm.
Die Bochumer Opel-Beschäftigten haben mit ihrer Ablehnung des Sanierungsplans das Unternehmen gespaltet. Und sie schaden sich selbst, kommentiert Dietmar H. Lamparter.
Auf jeder Automesse sorgen Designstudien und Showcars für Aufsehen. Woher kommen sie eigentlich? Und warum sieht man sie später kaum auf der Straße? Von Marcel Sommer
Die Verantwortlichen für die Opel-Krise sitzen nicht in Rüsselsheim, sondern bei GM. Sie hatten nie eine Strategie – jetzt ist die Zeit vorbei, kommentiert M. Breitinger.
Der Konzern will die Autoproduktion in Bochum schließen, die Mitarbeiter wollen dies nicht hinnehmen. Am Rande einer Betriebsversammlung gab es einen Zwischenfall.
Es scheint endgültig: Ab 2016 sollen im Opel-Werk in Bochum keine Autos mehr gefertigt werden. Was mit den 3.000 Beschäftigten geschehen soll, ist noch offen.
Mehr als 6.000 Kinder sind nach dem Verzehr von Schulessen erkrankt, inzwischen wurden auch Fälle aus Sachsen-Anhalt bekannt. Eine Task Force soll die Ursache klären.
In vier Bundesländern klagen Tausende Kinder und Jugendliche über schweren Brechdurchfall. Möglicherweise haben sie sich über Krankheitskeime im Schulessen angesteckt.
Opel muss sich auf Europa beschränken – und dort macht ihm die Schwestermarke Chevrolet auch noch zunehmend Kunden streitig, mit gleicher Technik zum niedrigeren Preis.
Detroits Misere zeigt, was aus Autostädten werden kann. Dieses Schicksal muss Bochum oder Rüsselsheim aber nicht blühen, wenn sie ihre Zukunft planen. Von S. Kilimann
GM verschleißt im Jahresturnus Opel-Manager – und beweist damit: Es existiert keine Strategie. Der Konzern soll endlich sagen, was er will, kommentiert M. Breitinger.
Opel-Strategievorstand Thomas Sedran führt vorübergehend die Geschäfte des angeschlagenen Autobauers. Der bisherige Chef war überraschend zurückgetreten.
Im zweiten Anlauf hat Opel-Chef Stracke den Aufsichtsrat von seinem Sanierungsplan überzeugt. Schließungen einzelner Standorte wurden nicht beschlossen.