Die Nato spricht von einer historischen Einigung: Serbien hat dem von der EU vermittelten Abkommen zugestimmt. Es soll die Beziehungen beider Völker neu regeln.
Kroatien in der EU: Das ist ein Problem, vor allem wegen der Korruption. Doch es wird auch viel zur EU beitragen. Erkundungen von U. Ladurner und J. v. Daniels
Präsident Tomislav Nikolić hat die Weltgemeinschaft erstmals für das Massaker von 1995 um Verzeihung gebeten. Als Völkermord anerkannt hat er es bisher aber nicht.
Die beiden Staaten haben einen jahrzehntelangen Streit über die Rechte der Serben im Kosovo beendet. Die Einigung macht den Weg frei für EU-Beitrittsverhandlungen.
In Serbien hat ein 60-Jähriger sechs Männer, sechs Frauen und einen kleinen Jungen getötet. Anschließend wollte er sich selbst töten, er überlebte jedoch.
Bei der Wahl des Staatsoberhaupts in Montenegro liegen beide Kandidaten nahezu gleichauf. Sowohl die Opposition als auch der Regierungskandidat reklamieren den Sieg.
Serbien will der EU beitreten, doch die Aussichten dafür sind schlecht. Denn auch unter Vermittlung der EU kann sich Regierungschef Dačić nicht mit dem Kosovo einigen.
Der serbische Exminister Stanišić und sein Polizeichef müssen für je 22 Jahre ins Gefängnis. Beide wurden für schwere Verbrechen während des Bosnien-Krieges verurteilt.
Deutschland muss Zuwanderern helfen, statt sie abzuschieben, sagt der ehemalige CDU-Minister Christian Schwarz-Schilling. Seine Partei müsse die Debatte endlich führen.
1991 wünschte Kroatiens Trainer der Familie des serbischen Trainers den Tod. Nach dem Zerfall Jugoslawiens treffen sie nun wieder aufeinander. Von J. Mohnhaupt
Lebensmittel sind zu günstig, sagt Christian Meyer, der neue grüne Agrarminister in Niedersachsen im Interview. Er will der qualvollen Massentierhaltung ein Ende setzen.
Heute vor zehn Jahren wurde Serbiens Premier Zoran Đinđić ermordet. Mit dem Reformpolitiker starb die Hoffnung auf Veränderung im Land. Von Thomas Roser, Belgrad
Seit Wochen verunsichert mit Pilzgiften belastete Milch Menschen in Serbien. Die Regierung wollte das Aflatoxin-Problem, das auch Deutschland betraf, einfach wegrechnen.
Fleisch und Milch aus Betrieben mit belastetem Futtermais sind nicht gesundheitsschädlich, sagen die Behörden. Die Produkte dürfen wieder ausgeliefert werden.