Duisburg erlebt eine Massenzuwanderung von Roma aus Bulgarien und Rumänien. Die Stadt ist überfordert, die Einwohner gespalten. Von Dagmar Rosenfeld und Özlem Topcu
Das Goethe-Institut hat den Autor Dževad Karahasan, die Autorin Irena Veisaitė und den Theatermacher Bolat Atabajew geehrt. Der im Juni inhaftierte Atabajew war anwesend.
Lang haben die Franzosen die Entwicklung auf den Wachstumsmärkten verschlafen. Nun fordern sie dort mit zwei schicken Limousinen vor allem die deutsche Konkurrenz heraus.
Spuren an Tongefäßen zeigen: Schon vor rund 7.000 Jahren haben die prähistorischen Bewohner der Sahara Milchvieh gehalten. Wo heute Wüste ist, grasten damals Viehherden.
Soziale Probleme fördern in Südosteuropa Nationalismus, alte Konflikte schwelen weiter. Die europäische Integration bleibt der beste Weg für den Balkan. Von Frank Stier
Die Fotos von Charles Fréger zeigen den Menschen als Wesen zwischen Natur und Kultur. Faszinierend und furchterregend wirken die rituellen Kostüme aus Stroh und Fell.
Spätestens mit dem Griechenland-Chaos sollte auch Frankreichs neuem Präsidenten klar sein: Wer am Fiskalpakt rüttelt, öffnet ein Höllentor, kommentiert G. Appenzeller.
Bislang wurden die Reformen Griechenlands von Brüssel aus gesteuert. Das muss sich ändern. Das Volk sollte eigene Reformideen entwickeln. Von Christos Katsioulis
Der Harvard-Historiker Niall Ferguson versucht in seinem neuen Buch zu erklären, warum der Westen so unschlagbar ist. Er schafft es nicht. Von Jürgen Osterhammel
Im italienischen Wettskandal rücken die asiatischen Hintermänner ins Blickfeld. Ermittler sprechen von einem internationalen Börsensystem der Korruption. Von T. Mustroph
Die hohen Metallpreise lassen eine neue Form organisierter Kriminalität entstehen. Banden stehlen Lkw-Ladungen und räumen Lager leer. Spuren führen nach Südosteuropa.
Der Klimawandel und Wetterextreme machen den Bäumen in der Stadt zu schaffen. Forscher suchen Gewächse, die Hitze, Trockenheit und Schädlingen trotzen. Von Georg Etscheit
Kaum ein Buch ist so schlimm wie das Gedröhn seines Klappentexts. Sind wir wirklich von drastischen, sezierenden, dichten Meisterwerken umgeben, die ihresgleichen suchen?