Was tun mit Syrien? Der deutsche Außenminister zweifelt an der Syrien-Konferenz und hält sich ansonsten zurück. Die USA und Russland kritisieren sich gegenseitig.
UN-Generalsekretär Ban will Chemiewaffen-Experten in das Land schicken. Russland unterstützt ihn – liefert aber gleichzeitig hochmoderne Waffen an das Assad-Regime.
Der türkische Premier sucht in Washington nach Unterstützung im Syrien-Konflikt, Zusagen erhält er von Obama aber keine. Der verweist auf die internationale Gemeinschaft.
Als Hilfesuchender reist der türkische Ministerpräsident Erdoğan nach Washington: Im syrischen Bürgerkrieg sind ihm die Optionen ausgegangen, kommentiert C. Luther.
Die düsteren Aussichten in Syrien zwingen Russland und die USA zu neuen Einsichten. Es gibt deshalb Chancen auf eine Atempause im Bürgerkrieg, kommentiert M. Gehlen.
Die Türkei vermutet Mitglieder des syrischen Geheimdienstes hinter den Explosionen in Reyhanli, Syrien bestreitet das. Neun Türken sind festgenommen worden.
In der türkischen Stadt Reyhanli sind nach der Explosion zweier Autobomben mindestens 40 Menschen gestorben. Das Rathaus der Grenzstadt ist weitgehend zerstört.
Nach Angaben des US-Außenministers gibt es starke Beweise, dass die Assad-Truppen Chemiewaffen eingesetzt haben. Militärisch eingreifen will Kerry aber trotzdem nicht.
Das russische Raketengeschäft mit Syrien hat das Treffen der Außenminister von Deutschland, Polen und Russland belastet. Am Ende gab es aber auch Übereinstimmungen.
Das Assad-Regime zeigt sich bereit, die Vorwürfe eines Giftgaseinsatzes von den Vereinten Nationen untersuchen zu lassen. Die Türkei behauptet, Beweise dafür zu haben.
Russland will nach israelischen Informationen moderne Flugabwehrraketen an Syrien liefern. Damit könnte Assads Armee eine internationale Intervention besser bekämpfen.
Der türkische Außenminister spricht von einem Plan B Assads, mit dem er einen Korridor für Alawiten schaffen wolle. Teil dieser Strategie seien ethnische Säuberungen.
Die Menschen in Syrien haben keinen Zugang mehr zu Internet und Telefon. Die Opposition geht davon aus, dass die Regierung die Verbindungen unterbrochen hat.