Nach erfolglosen Atomgesprächen weitet Teheran sein Kernprogramm aus: In neuen Anlagen soll Uran umgewandelt werden. Der Schritt gilt vor allem als Machtdemonstration.
Die Verhandlungen zwischen Iran und der internationalen Gemeinschaft sind ohne Einigung beendet worden. Erstmals habe es aber einen ernsthaften Austausch gegeben.
Der US-Präsident hat in seiner Rede vor israelischen Jugendlichen für eine Zwei-Staaten-Lösung plädiert. Er kritisierte den Siedlungsbau: Frieden werde so verhindert.
Obama ist in Israel gelandet, sein erster Besuch als US-Präsident. Er will die Sympathien des Volkes gewinnen, die er mit seiner Kairoer Rede aufs Spiel gesetzt hatte.
Vor dem Präsidenten-Besuch in Israel signalisieren die USA volle Unterstützung in der Iranpolitik. Doch Obama beharrt auch auf Abzugsplänen für das Westjordanland.
Zum Auftakt der Gespräche über sein Atomprogramm in Almaty hat der Iran ein Zugeständnis gemacht: Er ist bereit, die Anreicherung von Uran auf 20 Prozent zu beenden.
Keine Selbstkritik, kein Mut zur Debatte: "Argo" bekommt den Oscar für den besten Film. Ausgerechnet eine blütenreine Hymne auf die CIA. Von Jan Schulz-Ojala
Ein Geiseldrama im Iran als Film, geehrt durch Michelle Obama – den Preis für Ben Afflecks "Argo" sieht das Regime als Affront. Nun will der Iran selbst drehen lassen.
Im Iran wurde gegen Jafar Panahi ein Berufsverbot erlassen. Dass dieser zur Berlinale seinen Film zeigte, nennt die Regierung "illegal". W. Husmann über mögliche Folgen.
Zwischen Mahmud Ahmadinedschad und Parlamentspräsident Laridschani fliegen die Fetzen. Die iranische Wahl im Juni wird auch ohne Reformkandidaten heiß. Von M. Gehlen
Im Iran hat Jafar Panahi Berufsverbot, die Berlinale zeigt nun den heimlich gedrehten "Pardé". Ein beklemmendes Kammerspiel aus dem Kopf eines Verfolgten. Von W. Husmann
Milliarden für die Infrastruktur, höherer Mindestlohn, höhere Steuern für Reiche: Im Kampf gegen die Wirtschaftskrise setzt der US-Präsident auf einen starken Staat.