Guy Sharett lehrt Hebräisch auf der Straße. Seine Graffiti-Tour durch Tel Avivs Bohemeviertel Florentin verbindet Stadtführung, Sprachkurs und Sozialkunde.
Feuer im Vereinsbüro und rassistische Chöre – weil erstmals ein Muslim für den israelischen Klub Beitar spielt, protestiert ein Teil der Fans. Von Rico Grimm, Jerusalem
Israels Wähler haben Netanjahus Bündnis abgestraft, im Parlament gibt es ein Patt zwischen rechts und links. Der Regierungschef will nun möglichst viele Kräfte einbinden.
Entführung, Vergewaltigung, Folter und Organraub – auf der Sinai-Halbinsel werden Flüchtlinge aus Afrika seit Jahren zu Opfern schwerer Verbrechen. Von M. Gehlen, Kairo
Seit der Aufwertung der Palästinenser durch die UN treibt Israel sein Siedlungsprogramm noch stärker voran als bisher: Der Bau weiterer 1.200 Wohnungen ist genehmigt.
Ein US-Start-up will Städte von Verkehrsstaus erlösen – mit schwebenden Kabinentaxis über den Straßen. Die Funktionsweise erinnert an Schwebebahnen. Von Andreas Menn
Die israelische Professorin Rivka Feldhay sollte bei den Regierungskonsultationen in Berlin dabei sein. Auf Druck ihrer Regierung wurde sie ausgeladen. Von H. Pöppel.
Die Siedlungspolitik der Israelis in Palästinensergebieten spaltet Deutschland und Israel. Die Kanzlerin fand beim Regierungsbesuch in Berlin dafür diplomatische Worte.
Ihr Name steht für den Wirtschaftsthriller um das millionenschwere Vermächtnis der SED. Rudolfine Steindling, die Rote Fini, narrte zwei Jahrzehnte lang deutsche Fahnder.
Wegen der Siedlungspläne haben Großbritannien und Frankreich die Botschafter Israels einbestellt. Die Bundeskanzlerin will in Berlin mit Premier Netanjahu Tacheles reden.
Er war Elitesoldat, Generalstabschef, Ministerpräsident. Nun will der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak bei der Neuwahl zur Knesset nicht wieder antreten.
In Gaza liegt über beschossenen Ruinen noch Ruß in der Luft, es riecht verbrannt. Die Menschen hier glauben nicht an einen dauerhaften Frieden. Von A. Rojkov, Gaza-Stadt
Die Waffenruhe zwischen Israel und Hamas kam überraschend. Doch sie könnte auch Teil eines größeren Plans des israelischen Premiers sein, kommentiert Yotam Feldman.
22.11.2012,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Franziska Rebmann
In Tel Aviv ist die Lage weniger dramatisch, als die Medien sie darstellen, berichtet Leserin Franziska Rebmann. Die meisten Menschen gingen dem alltäglichen Leben nach.
Nach acht Tagen schweigen die Waffen in Nahost. Israel stand kurz vor einem Einmarsch in den Gazastreifen – doch dann sagten die USA dem Land mehr Geld für die Armee zu.