In Tunesien sind Islamisten wegen des Verbots einer Salafisten-Konferenz gewaltsam auf die Polizei losgegangen. Premier Larayedh erklärte Ansar al-Scharia für illegal.
Die Minenarbeiter von Gafsa fühlen sich als Vorreiter der Revolution gegen Diktator Ben Ali. Doch gebessert hat sich für sie seitdem nichts. Von Martin Gehlen, Gafsa
Zwei Jahre nach dem Sturz Ben Alis hat sich Tunesiens Ruf als Reiseziel verändert: Badetouristen kommen weniger, dafür etabliert sich Tunis als Konferenztagungsort.
Tunesiens Parteien wollen keine Regierung aus Technokraten, der Vorschlag von Premier Jebali wurde abgelehnt. Stattdessen könnte es ein gemischtes Kabinett geben.
Die Witwe des ermordeten tunesischen Oppositionspolitikers Chokri Belaid vermutet staatliche Kräfte hinter dem Anschlag. Gero von Randow hat sie in Tunis besucht.
Tunesiens Ministerpräsident Jebali hat auf die Massenproteste nach dem Mord an Oppositionspolitiker Belaid reagiert: Er kündigte eine politisch unabhängige Regierung an.
Die Schattenseite der arabischen Volksaufstände: In Nordafrika breiten sich Dschihadisten, Schmuggler und Kriminelle aus. Was tun gegen die neue Gefahr? Von M. Gehlen
Ein letzter unangenehmer Termin für die US-Außenministerin: Es ging um ihre Verantwortung für die Sicherheit der US-Diplomaten, die in Libyen starben. Von M. Klingst
Die Tunesier sind Pioniere des Arabischen Frühlings – sie suchen immer noch nach einem Weg. Die Kraft für einen neuen Anlauf fehlt. Von Gero von Randow, Tunis
Auf Amrum steht das Geburtshaus von Hark Olufs. Zu seiner Zeit war er der reichste Mann der Insel – nach einem Leben als osmanischer Sklave und Oberbefehlshaber.
Fasst nach der Freiheitsrevolution in Tunesien der radikale Islamismus Fuß? Was beim Sturm auf die US-Botschaft in Tunis wirklich geschah, analysiert Gero von Randow.
Die Gewalt wegen des Mohammed-Schmähfilms ist gefährlich. Doch ihre Urheber treibt kein Hass auf den Westen. Es geht um inner-islamische Machtkämpfe, kommentiert A. Böhm.