Die Regierung in Kabul wirft US-Einheiten vor, die Bevölkerung zu schikanieren und für Instabilität zu sorgen. Deshalb sollen sie binnen zwei Wochen das Gebiet verlassen.
Sie sollten gemeinsam für Sicherheit sorgen, doch erneut hat ein afghanischer Soldat einen US-Kollegen getötet. Die Schutztruppe beklagt 2012 bereits 52 Innentäter-Morde.
Zwei Selbstmordattentäter haben sich nahe einer Nato-Basis in die Luft gesprengt. 12 Menschen starben, viele wurden verletzt. Die Taliban bekannten sich zu dem Attentat.
Die Anschläge auf Regierungsmitglieder haben politische Folgen: Das afghanische Parlament hat Verteidigungsminister Wardak und Innenminister Mohammadi abgesetzt.
Der Verteidigungsminister hat bei einem Treffen mit afghanischen Politikern Pläne für eine künftige Zusammenarbeit vorgestellt. Am Abzug 2014 will er festhalten.
Ein monatelanger Streit zwischen den USA und Afghanistan ist beigelegt: Innerhalb von einem halben Jahr wird das Gefängnis Bagram in afghanische Verantwortung übergeben.
Ein Attentäter hat sich vor einer Nato-Basis in Afghanistan in die Luft gesprengt. Drei Menschen starben, mehr als hundert wurden verletzt. Die meisten US-Soldaten.
Aufständische haben in der afghanischen Provinz Parwan den Amtssitz des Gouverneurs attackiert. Es gab Dutzende Verletzte. Taliban bekannten sich zur Tat.
Vorwürfe gegen international finanzierte afghanische Sicherheitsfirmen: Um ein Geschäft zu machen, sollen sie Aufständische dafür bezahlen, Nato-Konvois anzugreifen.
Twittern beim Militär: Das Pentagon will den Soldaten erlauben, im Einsatz Soziale Netzwerke zu nutzen. Die Bundeswehr ist gegen das Bloggen aus dem Krieg. Von Tina Klopp
US-General Petraeus hat eine alarmierende Bilanz im Anti-Terror-Kampf am Hindukusch vorgelegt: Die Zahl islamistischer Angriffe in Afghanistan ist extrem angestiegen