Proteste und Gewalt im Westjordanland alarmieren Israel. Hoffnung macht aber der anstehende Besuch des US-Außenministers. Auch die Palästinenser-Führung setzt auf Kerry.
Der US-Präsident hat in seiner Rede vor israelischen Jugendlichen für eine Zwei-Staaten-Lösung plädiert. Er kritisierte den Siedlungsbau: Frieden werde so verhindert.
Im Westjordanland finden Palästinenser eine neue Form des friedlichen Protests: Sie stellen Zelte auf und nennen sie Dorf, wie die jüdischen Siedler nebenan. Von R. Grimm
Vor dem Präsidenten-Besuch in Israel signalisieren die USA volle Unterstützung in der Iranpolitik. Doch Obama beharrt auch auf Abzugsplänen für das Westjordanland.
In einem Report zur Lage in Ost-Jerusalem bezeichnet die EU die Siedlungspolitik als größte Gefahr für eine Zwei-Staaten-Lösung. Die Annexion durch Israel sei illegal.
Der Tod eines Palästinensers in einem israelischen Gefängnis wird zum brisanten Streitfall: Nach der Autopsie ist von Folter die Rede, Israel spricht von Herzversagen.
Aufgebrachte Palästinenser haben nach dem Tod eines Häftlings israelische Einsatzkräfte angegriffen. Israel verlangt von Autonomiebehörde, sie soll durchgreifen.
Zwei Dokumentationen über den Nahostkonflikt konkurrieren in diesem Jahr um den Oscar. Beide Filme sind in Israel sehr umstritten. Von Hauke Friederichs
Die künftige israelische Regierung nimmt Gestalt an. Mit dabei ist auch die frühere Außenministerin Livni, die erneut für den Friedensprozess verantwortlich sein soll.
Die Zukunftspartei hat große Chancen, mit dem Bündnis von Benjamin Netanjahu zu koalieren. Dafür stellt sie aber eine Bedingung, die dem Premier nicht gefallen dürfte.
Kurz vor der Wahl in Israel will Regierungschef Netanjahu mit einer kompromisslosen Haltung in der Siedlungspolitik punkten. Damit reagiert er auch auf neue Konkurrenz.
Der israelische Dichter Eliaz Cohen lebt im Westjordanland. Seinen arabischen Nachbarn verhilft er zu Genehmigungen und kämpft für einen binationalen Staat. Von R. Grimm