Fast 90 Prozent der Badestellen in Deutschland haben eine exzellente Wasserqualität. Europaweit schneidet das Mittelmeer aber deutlich besser ab als Nord- und Ostsee.
Die Europäische Union verliert dramatisch an Zustimmung, zeigt eine Umfrage. Doch ein genauer Blick offenbart noch viel Interessanteres. Von Marlies Uken
Die Euro-Gruppe sieht Fortschritte bei den Sparprogrammen von Griechenland, Portugal und Zypern und gibt Hilfskredite frei. Slowenien soll es möglichst alleine schaffen.
Zypern hat den drohenden Bankrott abgewendet. Mit einer knappen Mehrheit billigte das Parlament die Hilfsmaßnahmen. Die Opposition forderte den Euro-Austritt.
Die SPD meckert über das Euro-Krisenmanagement der Bundesregierung – stimmt dann aber auch bei der Zypern-Hilfe mit ihr. Ein echtes Wahlkampfproblem. Von Lenz Jacobsen
Der Bundestag hat die Milliardenhilfen für Zypern bewilligt. Neben Union, FDP und den Grünen hat auch die SPD zugestimmt, wirft der Regierung dennoch Dilettantismus vor.
Die Staaten in Europa sollen wie Unternehmen sein: billiger, besser und wettbewerbsfähiger. Ein solches Denken zerstört die Währungsunion. Von Gustav Horn
Der Sparkurs für den Süden ist zu hart und dogmatisch, sagt der französische Ökonom Jean Pisani-Ferry im Interview. Europa solle sich lieber an den USA orientieren.
Die zyprische Regierung will mit neuen Anreizen Investoren auf die Insel locken. Eine Maßnahme gilt reichen Ausländern. Sie sollen leichter EU-Bürger werden können.
Die EU will europaweite Strukturen schaffen, um im Notfall Banken retten zu können. Doch Finanzminister Schäuble sperrt sich, er hält die rechtliche Basis für zu dünn.
Obwohl sich in Zyperns Haushalt ein neues Milliardenloch aufgetan hat, bleiben die Euro-Finanzminister bei ihren Zusagen. Nun müssen noch die Mitgliedsländer zustimmen.
Beim Treffen der Finanzminister in Dublin sollte es eigentlich nur noch um Einzelheiten des Rettungspakets gehen. Nun braucht der Inselstaat aber mehr Geld als geplant.