Für den Kulturwissenschaftler Joseph Vogl sind Taten wie zuletzt in Newtown Angriffe auf die zivile Ordnung. Sie erklären zu wollen, sei ein soziales Reinigungsritual.
Was wir flüchtig notieren, sollten wir nicht für uns behalten, schreibt der Kulturwissenschaftler Stephan Porombka. Der Literatur kann das nur gut tun.
Die Verwaltungshochschule ENA ist in Frankreich als Brutstätte der arroganten Elite verschrien. Jetzt will sie auch für Minderheiten offen sein. Von M. Fischer
Ist auch der Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn Opfer einer Intrige geworden? Jochen Bittner hat eine kleine Geschichte berühmter Verschwörungstheorien zusammengestellt.
Warum kämpfen die Menschen heute wie vor Hunderten Jahren um Aufmerksamkeit? Und warum ist sie so kostbar? Ein Gespräch mit dem Wissenschaftshistoriker Michael Hagner
1852 wird Baron Haussmann Präfekt von Paris – er lässt Slums abreißen, die Bourgeoisie zieht ein. Die aufkommende Fotografie dokumentiert diese Zeit des Wandels.
Der 25-jährigen Dorothee Elmiger ist ein erstaunlicher Debütroman gelungen: "Einladung an die Waghalsigen" erschafft eine wundersame literarische Welt. Von U. Rüdenauer
Mal was anderes: Die Theaterregisseure Jan Bosse, Andreas Kriegenburg und Nicolas Stemann wagen drei Versuche, den Traditionsbetrieb aufzumischen. Von Claus Spahn
Altkanzler Helmut Schmidt spricht mit dem Historiker Fritz Stern über die Katastrophen und Umbrüche des 20. Jahrhunderts. Und über die Mühsal des Alters
Wir sammeln, zählen, und so weiter. Umberto Eco hat eine vergnügliche, subjektive Kulturgeschichte der Liste und des Katalogs geschrieben. Von Katharina Teutsch
Nach der Insolvenz von Karstadt kommt vielleicht das Ende der Kaufhauskultur. Sollten wir in Nostalgie schwelgen oder uns vom Warenhausprinzip verabschieden? Beides!
Vor 150 Jahren erschien Bernadette Soubirous in Lourdes die »Unbefleckte Empfängnis«. Das Ereignis und seine Folgen verraten viel über die Lage der Kirche im 19. Jahrhundert.