In der Türkei hat der Rückzug der PKK in den Nordirak begonnen. In vier Monaten sollen alle 2.000 Kämpfer das Land verlassen haben – sofern sie nicht angegriffen werden.
PKK-Chef Öcalan ruft zum Frieden auf. Das hat einen Grund: Premier Erdoğan will den Kurden Autonomie geben – und mit ihnen einen Präsidialstaat schaffen. Von M. Thumann
Die kurdischen Widerstandskämpfer sollten sich zurückziehen, fordert Öcalan. Der inhaftierte PKK-Chef will in dem Konflikt vermitteln – und eine politische Lösung suchen.
Vor einem Ministerium und einem Haus der türkischen Regierungspartei sind Bomben hochgegangen. Sie zündeten kurz vor dem Ausruf einer Waffenruhe durch PKK-Chef Öcalan.
Erst saß Tayyip Erdoğan wegen Volksverhetzung im Knast, später wurde er Ministerpräsident. Was hat der gläubige Mann in zehn Jahren aus der Türkei gemacht? Von M. Thumann
Im syrischen Ras al-Ayn haben islamistische Milizen und Kurden nach heftigen Kämpfen einen Waffenstillstand geschlossen. Doch das Misstrauen bleibt groß. Von N. Metzger
Assads Truppen haben sich aus dem nordsyrischen Afrin zurückgezogen. Nun regieren hier Kurden; sie fürchten heute vor allem die Oppositions-Milizen der FSA. Von R. Thelen
Die Polizei in Paris hat zwei Verdächtige festgenommen, die in Verbindung mit dem Tod der drei kurdischen Aktivistinnen stehen sollen. Einzelheiten sind noch unklar.
Die Luftwaffe der Türkei hat Ziele im irakischen Kurdengebiet angegriffen. Es sind die ersten Kampfhandlungen, seit die Regierung mit den kurdischen Rebellen verhandelt.
Die Beziehungen zwischen Frankreich und der Türkei sind nach dem Mord an drei Kurdinnen angespannt. Hollande traf regelmäßig eines der Opfer – für Erdoğan unverständlich.
Drei kurdische Aktivistinnen wurden in Paris kaltblütig getötet. Doch den türkisch-kurdischen Friedensprozess gefährden eher andere Faktoren, analysiert Özlem Topçu.
In Paris sind die Leichen dreier Kurdinnen gefunden worden. Sie waren in der Nacht mit Kopfschüssen getötet worden. Eine von ihnen war Gründungsmitglied der PKK.