In einem starken Jahrgang gewinnen Michael Haneke und Christoph Waltz zwei Oscars. Hollywood feiert sich selbst, und auch ein wenig den europäischen Film. Von W. Husmann
Als Frau des US-Präsidenten Abraham Lincoln hatte Mary Lincoln viele Privilegien. Sorglos war sie dennoch nie: Zeit ihres Lebens plagten sie der Wahn und die Einsamkeit.
Weniger Pomp, mehr Ernsthaftigkeit: Obama präsentiert sich bei seiner zweiten Amtseinführung als entschlossener und tatendurstiger Präsident. Von M. Klingst, Washington
Steven Spielberg hat die letzten Wochen Abraham Lincolns verfilmt. Das Epos zeigt einen unfassbar einnehmenden Mann und verweist damit auch auf moderne US-Präsidenten.
Präsident Obama legt für seine zweite Amtszeit das Gelöbnis ab – diesmal öffentlich auf den Stufen des Kapitols, vor Hunderttausenden. Offiziell wurde er schon vereidigt.
Der irische Schauspieler Daniel Day-Lewis ist in der Rolle des US-Präsidenten Lincoln Oscar-Favorit. Dabei fand er die Rolle des politischen Selbstdarstellers schwierig.
Steven Spielberg inszeniert den amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln todernst und korrekt. Dabei pflegt der Film den Mythos der Unsterblichkeit. Von Michael Naumann
Michael Hanekes "Liebe" darf auf fünf Oscars hoffen, auch der Schauspieler Christoph Waltz ist nominiert. Favorit mit zwölf Nominierungen ist der Film "Lincoln".
Der Historienfilm über den früheren US-Präsidenten hat die besten Chancen bei der Verleihung im Januar. Vorne liegen auch die Filme von Ben Affleck und Quentin Tarantino.
Der Veröffentlichungstermin kommt Barack Obama gelegen. Mark Bowden erzählt in "Killing Osama" von der Jagd auf bin Laden - diesmal aus Sicht des Präsidenten.
"Barack Obama for president" fordert Amerikas wichtigste Zeitung. Sein Erfolg sei beeindruckend und der Gegenkandidat rückwärtsgewandt, meint die "New York Times".
Die Republikaner sollen dumm und rückwärtsgewandt sein? Nur, wenn man der demokratischen Propaganda-Maschine verfällt, schreibt Eric T. Hansen in seiner US-Kolumne.
Am Mittwoch ist das erste TV-Duell zwischen Barack Obama und Mitt Romney. Ein Grund, amerikanische und deutsche Debattenkultur zu vergleichen. Von Eric T. Hansen
Vor 30 Jahren entstand das Emoticon und wurde fantasievoll weiterentwickelt. Nicht nur Erfinder Scott Fahlman sieht darin heute einen Ausdruck mangelnden Sprachgefühls.
Niemand kämpft so radikal für freie Wirtschaft und Sozialabbau wie Paul Ryan. Mitt Romney will ihn als Vize, um eine neue Wirtschaftsordnung zu schaffen. Von H. Buchter