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    Adolf Endler

  • DDR-LiteraturIm Osten ging die Sonne auf

    26.11.2009, DIE ZEIT, Alexander Cammann

    Lichtjahre voraus: Warum die Literatur, die aus der DDR kam, die Werke des Westens immer noch überragt.

  • Zukunft der LiteraturDer Kaiser ist nackt

    20.08.2009, DIE ZEIT, Evelyn Finger

    Was ist heute noch subversiv? In der Diktatur war es leichter, das System zu unterwandern – die Literaturszene am Prenzlauer Berg.

  • Nachruf auf Adolf EndlerProtestvergißmeinnicht

    03.08.2009, ZEIT ONLINE, Gregor Dotzauer

    Er war der dichtende "Tarzan am Prenzlauer Berg": Der Berliner Lyriker Adolf Endler starb im Alter von 78 Jahren.

  • BiografieMüller, geborene Meyer, geschiedene Lohse

    08.09.2005, ZEIT ONLINE, Ursula Krechel

    Die DDR-Autorin Inge Müller war eine faszinierende Frau und eine schillernde Projektionsgestalt – eine neue Biografie erinnert an die außergewöhnliche Dichterin

  • Autobiografische FragmenteAbsturz vom Schwebebalken

    17.03.2005, ZEIT ONLINE, Fritz J. Raddatz

    Ein deutsches Leben: Adolf Endlers Zettelkasten enthält Schönes und leider viel Überflüssiges

  • ADOLF ENDLER

    04.06.1993, DIE ZEIT

    „ „Ficken“; gegen den stacheligsten innerenWiderstand dieser DDR-nostalgisehenNotiz vorausgeschickt, gehört diese Vokabel neben einigen anderen („vögeln“, „bumsen“ et cetera) zu den vom Autor bis heute strikt gemiedenen; man wird, so lange man auch sucht, dieses Wort schwerlich in meinen bisherigen Texten finden – es handelt sich hier also um eine Premiere! –, selbst in den zotigsten nicht, also in „Ohne Nennung von Gründen“, „Schichtenflotz“ und „Vorbildlich schleimlösend“, alle im Rotbuch-Verlag Berlin erschienen; kein Problem, den Wahrheitsgehalt meiner Behauptung mittels penibler Lektüre zu überprüfen! Wenigstens in dieser Beziehung fällt mein Werk nicht aus dem Rahmen der übrigen DDR-Literatur, wie sie sich bekanntlich trotz Brechts kontradiktorischen Bemühungen durch die fast vollkommene Abwesenheit solchen Schmuddel-Vokabulariums ausgezeichnet hat.

  • Prosa und Lyrik von Wolfgang HilbigEnde der Illusionen

    02.10.1992, DIE ZEIT

    Auf die Frage, welche Absichten er mit dem Roman „Madame Bovary“ verfolgt habe, soll von Flaubert die Antwort gekommen sein: Er habe mit der Geschichte der Emma ein Gefühl beschreiben wollen, das ihm beim Anblick einer von Salpeter zerstörten Pissoirwand überkam.

  • Die Zeugen leben noch

    10.04.1992, DIE ZEIT, Klaus Poche

    bei den durchaus gängigen, meist eitlen Selbstbespiegelungen von Schriftstellern sollten wir uns trotz allem doch immer bemühen, nicht zu viel Boden unter den Füßen zu verlieren und uns allzu selbstvergessen der eigenen Verklärung hinzugeben, vor allem wenn noch so viele Zeugen am Leben sind.

  • Ein vollständiger, allzu vollständiger Querschnitt durch die ungarische GesellschaftGrinsend, mit rasselnder Kette

    21.02.1992, DIE ZEIT, Adolf Endler

    Vor 1956 hatte ich einen Stammplatz in der Versammlung der jungen Schriftsteller gehabt. Nach der Entlassung fand ich nicht zurück zu den Schriftstellern.

  • Die Krankheit Lüge

    24.01.1992, DIE ZEIT

    Er lügt. Er belügt seine Freunde, er belügt seine Lebensgefährtin, er hat mich belogen, als er mir gestand (im ZEIT-Interview vom 1.

  • Die Szene und die Stasi

    29.11.1991, DIE ZEIT

    Muß man die literarischen Texte der Dichter vom Prenzlauer Berg jetzt anders lesen?

  • Anderson Biermann und die Stasi: Zwischenrufe in einer endlosen AffäreWarten auf Montag

    22.11.1991, DIE ZEIT, Iris Radisch

    Die Wahrheit ist eine Akte. Wer die Akte kennt, kennt die Wahrheit. Alle anderen kennen sie nicht. Wolf Biermann und Jürgen Fuchs wissen etwas über Sascha Anderson, das keiner weiß und das sie auch keinem sagen.

  • Durch den Sumpf

    08.11.1991, DIE ZEIT

    Die Wahrheit läßt sich nicht verdunkeln, sagte dieser Tage der Schriftsteller Jürgen Fuchs. Was ist Wahrheit, fragte einst Pilatus den Angeklagten und verurteilte ihn.

  • Ach, unsere arme alte Revolution

    13.09.1991, DIE ZEIT, Wilhelm Pauli

    Fällt im Kreise debattierender Leser der Name Adolf Endler, folgt regelmäßig Schweigen. Obwohl – erst zögerlich, dann mit Nachdruck – die Literaturkritik seine Verse und den verknarzten selbstironischen Humor, den höheren Blödsinn seiner collagierten Prosa lobte, ist er immer noch zu entdecken.

  • Jammer, Jammer über alles

    08.02.1991, DIE ZEIT, Michael Kothes

    Als Mitte der siebziger Jahre in einem deutschsprachigen Gedicht plötzlich das Telephon klingelte und ein Hausbesitzer durchdrehte, die Freundin ihre Tage hatte oder nebenan der Fernseher explodierte, da nannte man das: Neue Subjektivität.

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