Die Notizen der Jahre 1934 bis 1944 galten als verschollen. Die Aufzeichnungen von Alfred Rosenberg könnten neue Erkenntnisse zur Judenvernichtung liefern.
Auf seiner Deutschlandreise im Juni 1963 wird US-Präsident John F. Kennedy frenetisch gefeiert – vor allem nach seinem Bekenntnis: "Ich bin ein Berliner!"
Wie kein Zweiter wandelte er das Bild der Deutschen im und über das Dritte Reich. Nüchtern, uneitel und genau sind die Analysen des Historikers Ian Kershaw. Von B. Schulz
Heute vor 30 Jahren begann das Stern-Fiasko mit einer Pressekonferenz: Sozialpsychologe Harald Welzer über Hitler-Kult und Gruppendynamik im Tagebuch-Skandal 1983.
Vor 30 Jahren präsentierte der "stern" Hitlers vermeintliche Tagebücher. Felix Schmidt, damals Chefredakteur, schreibt über die Zeit des größten deutschen Medienskandals.
Harald Martenstein fragt sich, warum Frei.Wild vom Echo ausgeladen werden und Bushido schon so viele bekommen hat. Der sei doch noch viel schlimmer als Rainer Brüderle.
"Wir wollen unsere Männer wieder haben!" 1943 ließ das NS-Regime Tausende jüdische Zwangsarbeiter in Berlin verhaften. Mit Widerstand der Frauen hatte es nicht gerechnet.
Mit Goebbels' Sportpalastrede begann das "Dritte Reich" vor 70 Jahren die Inszenierung des eigenen Untergangs, ganz in der Militärtradition des 19. Jahrhunderts.
Russland macht sich bereit für die Gedenkfeiern zur Schlacht von Stalingrad. Erinnert wird an russischen Heldenmut – Stalins brutale Kriegsstrategie ist nicht Thema.
Die Polizei ermittelt gegen den israelisch-amerikanischen Künstler Tuvia Tenenbom. Er zeigte als Demonstrant vor Neonazis den Hitlergruß – als Teil einer Performance.
Am Jahrestag von Hitlers Machtübernahme hat die Kanzlerin aufgerufen, sich für Demokratie zu engagieren. Im Bundestag gab es eine Gedenkstunde – mit einer Zeitzeugin.
Eigentlich ging es mit Hitler und seiner Partei schon zu Ende. Durch Intrigen und Querelen der Konservativen gelangte er am 30. Januar 1933 doch noch ins Kanzleramt.
Quentin Tarantinos "Django Unchained" ist ein Film über Rache. Im Interview erzählt der Regisseur von der befreienden Kraft des Kinos und dem Bund mit dem Zuschauer.