Der Regierungschef Essam Scharaf hat auf die Forderungen der Demonstranten reagiert: Er entließ drei Gefolgsleute des ehemaligen Präsidenten Mubarak aus ihren Ämtern.
Zwei Wochen nach Mubaraks Sturz gibt das Auswärtige Amt grünes Licht für Reisen nach Ägypten. Außenminister Westerwelle verspricht zudem finanzielle Unterstützung.
Die Lufthansa schickt eine Sondermaschine, die Türkei Schiffe: Regierungen und Unternehmen sorgen sich um Bürger und Mitarbeiter. Eine wichtige Landebahn ist zerstört.
Die Demokratiebewegung war politisch ein Erfolg, wirtschaftlich aber hat sie Ägypten geschadet. Nun erwartet die neue Regierung Unterstützung der Verbündeten.
Ägypten steht wohl kurz vor dem Ende einer Ära. Auf dem zentralen Platz in Kairo warten Zehntausende auf eine Rede von Staatspräsident Mubarak – und sie feiern schon mal.
Am liebsten würde er sofort zurücktreten, hat Ägyptens Präsident Hosni Mubarak in einem Interview behauptet. Er tue es nur nicht, weil das Land sonst im Chaos versinke.
Die USA werfen Iran und Syrien vor, die radikalislamische Hisbollah mit Raketen auszurüsten. Israel geht von 40.000 Raketen in Händen der Hisbollah aus.
Trotz der Waffenruhe hat Israels Armee die palästinensischen Schmugglertunnel aus der Luft angegriffen. Die internationale Gemeinschaft bemüht sich um eine Friedenslösung
Außenminister Frank-Walter Steinmeier sondiert die Chancen für eine Waffenruhe zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas. Dazu führte er zahlreiche Telefonate.
In Scharm al-Scheich geht es vor allem um den Wiederaufbau und die Gewaltbekämpfung im Irak. Aber auch die Nahost-Initiative der Arabischen Liga wird erneut diskutiert