Jorge Semprún war erst Häftling in Buchenwald, dann in Deutschland so erfolgreich wie nirgendwo sonst. Zum Tod des Jahrhundertschriftstellers. Von Wilfried F. Schoeller [weiter…]
08.
06.
2011,
TAGESSPIEGEL, Von Wilfried F. Schoeller
Semprún war ein Pendler zwischen Literatur und Politik und als KZ-Überlebender ein Mahner gegen das Vergessen. Spanien verliert mit ihm einen seiner größten Literaten. [weiter…]
Alain Resnais' "Vorsicht Sehnsucht" ist ein wunderbar leichtsinniges Alterswerk. Der Regisseur wirft darin alle Erwartungen - an Plot, Figuren und ihn - über den Haufen. [weiter…]
Eine neue DVD-Box enthält das ganze wunderbare Universum der Filme von Jacques Demy. Farben, Kostüme und Musik unterlaufen den Kino-Realismus seiner simplen Geschichten. [weiter…]
Ein Besuch bei Agnès Varda, Pionierin des französischen Autorenkinos und Mutter der Nouvelle Vague. Ihr jüngster Film "Die Strände von Agnès" läuft nun in den Kinos. [weiter…]
Der japanische Film "Maborosi no hikari" von Hirokazu Koreeda erzählt eine Geschichte, in der man die Dinge der Welt in anderer Reihenfolge sieht. [weiter…]
Kitsch tut nicht weh. Deshalb wird immer wieder gerne behauptet, Kitsch sei Kunst. Und Kunst sei böse Scharlatanerie. Kunst kann spalten, Kitsch ist zwanghaft nett und lügt, um nett zu bleiben. Man muß ihn mögen. Kitsch versöhnt. [weiter…]
Das Dorf liegt auf der anderen Seite des Flusses, in der Fremde und zum Greifen nah. Eines Tages traut der junge Lewa sich hinüber und trifft ein Mädchen „Warum hast du keine Brüste?" fragt er sie. [weiter…]
Als Paul Schrader 1979 nach seinen guilty anderem „Letztes Jahr in Marienbad" von Alain Resnais. Das sollte man im Kopf behalten, wenn man sich seinen neuen Film ansieht. [weiter…]
Sie nannten ihn den Killer und den King, sie schimpften ihn einen Kinderschänder — und sie hatten alle recht. Jerry Lee Lewis war keine Intelligenzbestie, kein Moralapostel und auch sonst nichts Besonderes. [weiter…]