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    Albert Vigoleis Thelen

  • Ulrich HolbeinsEs mondet

    18.09.1992, DIE ZEIT

    Immerhin mache ich nichts falsch, wenn ich kneippe oder müllere, also wenn ich der Heimgymnastik oder Wasserkur nach dem System des Jörgen Peder Müller oder des Pfarrers Kneipp fröne.

  • Insel der seligen Deutschen

    26.10.1984, DIE ZEIT

    Die Bar Bosch ist die Mitte vieler kleiner Welten. Sie liegt auf dem Schnittpunkt extremer Lebenskreise, die das Schicksal im Winkel des 40.

  • Randspalten-Lyrik

    08.02.1974, DIE ZEIT

  • Randspalten-Lyrik

    04.01.1974, DIE ZEIT, Albert Vigojeis Thelen

  • Rittmeistergeschichten

    04.10.1963, DIE ZEIT, Werner Ross

    In der „Dank an Werner Bergengruen“ betitelten Festgabe, die seine Freunde dem Dichter zum siebzigsten Geburtstag (am 16. 9.

  • Eine Kumpanei zur Verhinderung von Unfug

    21.09.1962, DIE ZEIT

    Es gab einmal eine Zeitschrift der jungen Generation, sie hieß Der Ruf und wurde im Jahre 1947 wegen eines zu demokratischen Gebrauchs des demokratischen Grundrechts, frei seine Meinung sagen zu dürfen, von den Amerikanern verboten.

  • Was ist los mit Vigoleis?

    27.12.1956, DIE ZEIT

    AlbertVigoleis Thelen hat sich mit seinem Erstlingswerk „Die Insel des zweiten Gesichts“ nur begeisterte Freunde erworben. Hier war – völlig unerwartet, weil durch keinerlei literarisch aktuelle Vorgegebenheit begründet – ein gewaltiges Erzählertalent, eine künstlerische Sprache, ohne jede Anleihe beim Jargon, dafür durchsättigt von einem altertümlichen Vokabelschatz, der seltsames Leben gewann.

  • Hinüber und Herüber

    31.03.1955, DIE ZEIT, C. E. L.

    Als 1895 der Mercure de France eine Umfrage über die kulturellen Beziehungen Frankreichs zu Deutschland veranstaltete, antwortete der angesehene Nationalökonom Charles Gide (übrigens der Onkel André Gides): „Es ist zu bedauern, daß es zehnmal mehr französisch sprechende Deutsche gibt als deutsch sprechende Franzosen, daß man in Deutschland zehnmal mehr französische Bücher liest, als deutsche Bücher in Frankreich gelesen werden, daß sich zehnmal mehr Deutsche diesseits des Rheins auf Reisen oder zu dauerndem Aufenthalt befinden, als Franzosen zum gleichen Zweck jenseits des Rheins.

  • Wir sind nicht verloren

    23.09.1954, DIE ZEIT, Paul Hühnerfeld

    Ist die deutsche Literatur provinziell? „Die Literatur“ ist freilich ein schrecklich allgemeiner Begriff; wahr ist aber, daß – zumindest nach 1945 – nur ganz wenige deutsche Schriftsteller in ihren Werken jenen großen Atem verrieten, der nötig ist, damit die Welt aufhorcht.

  • Preise, Preise ...

    15.04.1954, DIE ZEIT

    Wer kennt den letzten Preisträger des Literaturpreises der Stadt Eutin? Wer weiß, welches Werk zuletzt mit dem Romanpreis der Stadt Kettwig ausgezeichnet wurde? Welche Schriftsteller sind Inhaber des Friedrich-Gerstäcker-Preises für Jugendbücher oder des Balzac-Preises oder des Kunstpreises von Nordrhein-Westfalen (Gruppe Literatur) oder des Liliencron-Preises, Hamburg, oder des Kulturpreises der Stadt Karlsruhe oder des Literaturpreises der Stadt Überlingen.

  • Ein krasser Außenseiter...

    03.12.1953, DIE ZEIT

    Da das sogenannte „Weihnachtsgeschäft“ im deutschen Buchhandel mehr und mehr den Charakter einer sportlichen Veranstaltung, einer Art von Rennen zwischen Favoriten und solchen, die „ferner liefen“, angenommen hat, darf ein Beobachter vielleicht auch einmal in den Jargon des Sportberichts fallen und sagen, daß in diesem Jahr aller Voraussicht nach, was die neue deutsche Belletristik betrifft, ein ganz krasser Außenseiter „das Rennen machen“ wird: Albert Vigoleis Thelens „Insel des zweiten Gesichts“.

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