In Ägypten und Tunesien herrscht postrevolutionärer Frust, denn die Islamisten herrschen willkürlich. Doch sie sind demokratisch legitimiert, kommentiert Malte Lehming.
Wir Europäer mögen uns noch so sehr an Amerika reiben – es steht nicht so schlecht um das Land, wie manche deutsche Buchautoren es in ihren Sachbüchern beschreiben.
Auf ehrenamtliche Arbeit kann das Gemeinwesen nicht verzichten. Doch Freiwillige erfüllen zunehmend hauptamtliche Aufgaben, das birgt Risiken. Von Lisa Srikiow
In den 1830er Jahren vollzog die US-Regierung ungeheure ethnische Säuberungen. Zigtausende "Native Americans" wurden verjagt, interniert und misshandelt. Von A. Mattioli
Während Europa in der Kirchenkrise steckt, halten die USA an ihrem Glauben fest. Die frühe Trennung von Kirche und Staat hat die Religion gestärkt. Von Josef Joffe
Wozu brauchen wir noch die Liberalen? Die FDP ist seit geraumer Zeit personell und programmatisch im Niedergang. Wo wäre heutzutage ein Karl-Hermann Flach zu finden, einer, der ein Dokument vom Range der „Freiburger Thesen“ aus dem Jahr 1971 formulieren könnte – oder auch nur wollte? Zur gleichen Zeit allerdings heißt es, im Grunde seien inzwischen alle Parteien irgendwie liberal.
Wteln - Glückwünsche zu einer vielversprechenden Aufgabe und aus doppelter Ferne: als Amerikaner, der die Gegenwart auch aus der Vergangenheit her betrachtet.
Wie nur wenige andere Persönlichkeiten seiner Zeit verkörperte Edgar Salin noch das humanistische Bildungsideal. In seinen Erinnerungen als „Goethe-Gymnasiast in der Goethe-Stadt 1901-1910“ schrieb er im Jahre 1960: „Und die außerordentliche Bildungsmacht des Gymnasiums leitete sich wohl davon her, daß in ihm die gleiche Tradition und die gleiche Gesinnung herrschte wie zu Hause.