Der iranische Führer stellt sich gegen Präsident Ahmadinedschad: Ajatollah Ali Chamenei ist gegen direkte Gespräche mit dem "Erzfeind" USA über Irans Atomprogramm.
Nun signalisiert auch der Iran Bereitschaft zu direkten Gesprächen über sein Atomprogramm. Doch keiner sollte glauben, das Land habe seine Ziele geändert. Von M. Horeld
Irans Außenminister Salehi hat signalisiert, mit den USA direkt über das Atomprogramm zu reden. Der Westen müsse aber mit "ehrlichen Absichten" in die Gespräche gehen.
Syrien erhält Unterstützung bei der Aufrüstung: Nach US-Angaben schickt der Iran immer mehr Waffen Richtung Damaskus, die Armee werde von iranischen Experten beraten.
Syriens Diktator bleibt international isoliert: Die USA nennen ihn realitätsfern, Ägypten will ihm in Den Haag den Prozess machen. Einzig der Iran springt Assad bei.
Der Sondergesandte der UN wirbt im Iran um Unterstützung im Syrien-Konflikt. Derweil nehmen die Spannungen zwischen der syrischen und der türkischen Regierung zu.
Zwei zivile Jumbojets fliegen laut Geheimdiensten tonnenweise Waffen nach Syrien ein. Geliefert würden auch primitive Fässerbomben – bestimmt zum Abwurf auf Wohngebiete.
Weitere Isolierung Syriens: Eine Organisation von knapp 60 islamischen Staaten hält Assad nicht mehr für hoffähig. Nur der Iran steht noch fest zu Syrien.
Nach den schweren Erdbeben im Iran sind Hunderte Menschen tot geborgen worden – Tausende sind obdachlos. Hilfe aus dem Ausland lehnt die Führung in Teheran jedoch ab.
Lakhdar Brahimi ist der Wunschkandidat der UN als Nachfolger für Kofi Annan, um im Syrien-Konflikt zu vermitteln. Er war bereits in Afghanistan und im Irak Vermittler.
Der Iran droht zum Verlierer der Syrien-Krise zu werden. Um den Zerfall Syriens zu verhindern, muss endlich auch mit Teheran gesprochen werden, kommentiert S. Richter.
Das syrische Militär will den Widerstand in der nördlichen Handelsmetropole mit aller Macht brechen. Die Truppen rücken nun mit Panzern und Geschützen in Wohnviertel vor.
Präsident Assad hat sich mit dem Iraner Dschalili im TV gezeigt. Teheran will das malade Regime stützen – im Kampf gegen Israel und um 48 entführte Iraner freizubekommen.
Die fünf UN-Vetomächte und mehrere Nahost-Staaten sind sich einig: In Damaskus soll eine Übergangsregierung die Macht übernehmen. Assads Rücktritt wird nicht gefordert.
Syrien ist offenbar doch zur Einhaltung des UN-Friedensplans bereit. Bis Donnerstag sollen die Kämpfe enden. Allerdings hält sich die Armee militärische Optionen offen.